Das Brandenburger Verbraucherschutzministerium unterstützt in den kommenden zwei Jahren Tierheime bei der Kastration frei lebender, herrenloser Katzen. In jedem Jahr stünden rund 51.000 Euro bereit. Ziel sei, die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, sagte Stefan Heidrich, Tierschutzbeauftragter des Landes, am Dienstag in einer Mitteilung.
Kastrationen und Sterilisationen seien derzeit die einzigen tierschutzgerechten Maßnahmen zur mittelfristigen Reduzierung von freilebenden herrenlosen Katzen. Die Eingriffe werden durch Tierärzte im Auftrag von Tierschutzvereinen vorgenommen. 58 Euro pro Katze und 20 Euro pro Kater könnten bewilligt werden.
Die Förderung können als gemeinnützig anerkannte Tierschutzorganisationen (eingetragene Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung und gemeinnützige Aktiengesellschaften) erhalten, die Tierheime oder tierheimähnliche Einrichtungen im Land Brandenburg betreiben so das Ministerium in der Mitteilung.
Anträge auf Zuwendungen bei der Durchführung von Katzenkastrationen für das Jahr 2022 können bis zum 30. September 2021, Anträge auf Zuwendungen für das Jahr 2023 bis zum 30. September 2022 gestellt werden.
Das Antragsformular sowie alle Informationen und Hinweise zur Förderungen sind auf der Internetseite des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) veröffentlicht und können hier abgerufen werden.