In der Kernzone, die nach neuen Funden infizierter toter Wildschweine bei Neuzelle südlich von Eisenhüttenstadt vergrößert wurde, wird ein längerer mobiler Elektrozaun gebaut, wie der Landkreis Oder-Spree am Samstag mitteilte. In dieser Zone dürfen Wald und Landschaft nicht betreten werden.
Die Suche nach Tierkadavern geht verstärkt weiter - auch mit Einsatz von Hubschraubern mit Wärmebildkameras und Drohnen. Wegen der vergrößerten Kernzone um die Tierfunde gebe es touristische Einschränkungen, teilte der Tourismusverband Seenland Oder-Spree am Samstag mit. So darf der Oder-Neiße-Radweg nicht genutzt werden. Bisher wurde das Virus bei 13 Wildschweinen nachgewiesen. Es ist für Menschen ungefährlich, aber für Schweine tödlich.