Wieder hat sich eine Fluggesellschaft spektakulär vom Himmel verabschiedet, wieder sind Passagiere und Mitarbeiter aus den Wolken gefallen, als sie davon erfahren haben, dass die Reise geplatzt und der Job verloren ist.
Ein junger Mann will den Piloten, den Flugbegleitern und Technikern der beiden Berliner Pleite-Airlines Germania und Air Berlin nun ein Denkmal setzen und legt sich dafür richtig ins Zeug. Er sammelt Geld, schreibt Firmen an mit der Bitte, das Projekt zu unterstützen und opfert seine Freizeit, um die riesigen Schriftzüge der beiden Fluggesellschaft wirksam in Szene zu setzen. Ganz uneigennützig, bis auf die Tatsache, dass Marius Langas bei der Flugsicherung arbeitet und ein Faible für den Luftverkehr hat. Um etwas Besonderes auf die Beine zu stellen, muss man auch ein wenig verrückt sein.
Es wäre eine feine Geste gewesen, wenn auch der ein oder andere Manager, der bei Air Berlin oder Germania am Steuer den falschen Kurs eingeschlagen hat, mit einer Spende das Projekt unterstützt hätte. Doch für sie war das nicht mehr als ein Job, während anderen bei Air Berlin das (Schokoladen)-Herz aufging. Marius Langas beispielsweise.