Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 65-jähriger Autofahrer am Dienstag Richtung Anschlussstelle Niederlehme unterwegs, als ein Fahrzeug hinter ihm zu dicht auffuhr. Am Dreieck Spreeau wechselte der 39-Jahre alte Drängler den Fahrstreifen. Dabei kam es zur Berührung beider Autos und der bedrängte Fahrer drehte sich mit seinem Fahrzeug. Der Fahrer, der zu dicht aufgefahren war, fuhr zunächst weiter.
Wenig später schien er es sich anders überlegt zu haben, wendete sein Fahrzeug und fuhr entgegengesetzt der Fahrtrichtung wieder der Unfallstelle entgegen, wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte. Dabei berührte der Falschfahrer ein entgegenkommendes Auto und prallte anschließend frontal mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Die Insassen des Autos, eine 54 Jahre alte Frau und ihr 58-jähriger Begleiter, wurden verletzt. Auch der bedrängte 65-jährige Autofahrer und der Falschfahrer wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei stellte bei dem 39-Jährigen einen Atemalkoholwert von 0,9 Promille fest. Für die Bergungsarbeiten war die Unfallstelle am Dreieck Spreeau zeitweise gesperrt.