Im Brandenburger Straßenverkehr sind 2021 bisher weniger Menschen schwer verletzt worden oder ums Leben gekommen als im vergangenen Jahr. Im August wurden demnach 217 Menschen bei Unfällen schwer verletzt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von 22,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Neun Menschen verunglückten tödlich, sechs weniger als im August 2020. Die Zahl der Verkehrsunfälle blieb dabei ungefähr auf Vorjahresniveau (plus 2,3 Prozent), die Zahl der schwerwiegenden Unfälle stieg sogar um 6,4 Prozent.
Ein ähnliches Bild zeigt sich nach den Angaben vom Freitag für die gesamte Zeit von Januar bis August 2021. Bei ähnlich vielen Unfällen (minus 1,1 Prozent) wurden demnach 1345 Menschen schwer verletzt, das waren 12,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Insgesamt 79 Menschen starben, 17 weniger als in den ersten acht Monaten des Jahres 2020.

Auch in Berlin deutlich weniger verletzte oder getötete Personen im Straßenverkehr

Im Berliner Straßenverkehr sind im August deutlich weniger Menschen verletzt worden oder ums Leben gekommen als im vergangenen Jahr. Insgesamt verunglückten 1640 Menschen bei Unfällen, das waren 10 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Demnach wurden 229 Menschen schwer (minus 5,8 Prozent) und 1411 Menschen leicht verletzt (minus 10,4 Prozent). Es gab keine Verkehrstoten, während im August 2020 noch fünf Menschen bei Unfällen gestorben waren. Die Zahl der Verkehrsunfälle blieb dabei ungefähr auf Vorjahresniveau (plus 3,1 Prozent), die Zahl der schwerwiegenden Unfälle erhöhte sich sogar (plus 12,5 Prozent).
Ein ähnliches Bild zeigt sich nach den Angaben vom Freitag für die gesamte Zeit von Januar bis August 2021. Bei ähnlich vielen Unfällen (minus 2,1 Prozent) ging sowohl die Zahl der Schwerverletzten als auch der Leichtverletzten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Zehntel zurück. Insgesamt 24 Menschen starben, 16 weniger als in den ersten acht Monaten des Jahres 2020.