„60 bis 80 Prozent der Fahrgäste hatten bereits FFP2-Masken genutzt, als die Pflicht erst noch im Gespräch war und noch gar nicht galt“, sagte Joachim Radünz, Pressesprecher Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), am Samstag.
Seit Samstag reichen in Brandenburg Alltagsmasken aus Stoff nicht mehr überall aus. Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und Büros gilt die Pflicht zum Tragen von OP-Masken, FFP2-Masken und solchen mit der Bezeichnung N95, P2, DS2 oder KN95 - aber ohne Ausatemventil. In Berlin gilt die Pflicht für OP-, FFP2- oder auch KN95-Masken ab Sonntag.

Nur selten Verstöße

Verstöße seien nach VBB-Angaben nur noch selten. „Das Kontrollsystem hat sich bewährt. Wir haben nur noch ganz wenige Ausreißer“, so Radünz. Einige vergäßen allerdings, dass die Maskenpflicht auch an Bahnhöfen und Bahnsteigen gilt.
Verschärfte Maskenpflicht gilt - Einzelhandel: „keine Beschwerden“
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg gilt seit Samstag eine verschärfte Maskenpflicht - in den Geschäften scheinen sich die Menschen daran auch zu halten. „Wir haben bislang keine Beschwerden“, sagte Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Berlin-Brandenburg, am Samstagnachmittag.
Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und Büros müssen seit Samstag OP-Masken, FFP2-Masken und solche mit der Bezeichnung N95, P2, DS2 oder KN95 getragen werden. Masken mit Ausatemventil sind laut Gesundheitsministerium unzulässig. Alltagsmasken aus Stoff reichen nicht mehr aus.
In Potsdam haben Mitarbeitende des Ordnungsamtes nach Angaben der Stadt die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht kontrolliert. Erst einmal gehe es darum, die Menschen zu informieren, sagte Sprecher Jan Brunzlow. Es gebe keine Schwerpunktkontrollen mit der Polizei. Anfang nächster Woche soll Bilanz gezogen werden.
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