Bestreikt werden wie geplant seit Beginn der Frühschicht die Stadtentsorgung Potsdam (STEP), die Kreisverwaltungen Teltow-Fläming und Havelland sowie Verwaltungen und Kindertagesstätten in Hennigsdorf, Falkensee, Rathenow, Nauen und weiteren Gemeinden.
Die Gewerkschaft Verdi, die zu dem eintägigen Warnstreik aufgerufen hat, rechne allein bei der Stadtreinigung und den Verwaltungen mit rund 250 Streikenden, sagte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Potsdam-Nordwestbrandenburg Mike Döding. In den genannten Bereichen müssen Bürger sich den ganzen Tag auf Einschränkungen einstellen, hieß es weiter.
Eine zentrale Kundgebung soll unter Corona-Bedingungen und mit Einhaltung der Hygienevorgaben am Mittag auf dem Luisenplatz in Potsdam stattfinden.
Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde Gehaltserhöhungen von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro monatlich. Außerdem soll es eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro geben. Die Arbeitgeber haben für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen angeboten. Die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ist für Donnerstag und Freitag angesetzt.