Das waren 1122 Menschen weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl aber um 8025 Personen. Die Arbeitslosenquote lag in Brandenburg im November bei 6,0 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte weniger als im Oktober. Vergleichen mit dem November des Vorjahres stieg sie um 0,6 Prozentpunkte.

Kurzarbeit-Regelungen entlasten die Unternehmen

„Der Arbeitsmarkt reagiert angesichts der Belastungen durch die Pandemie noch immer robust“, teilte der Chef der Regionaldirektion, Bernd Becking, mit. Allerdings bleibe die Lage fragil. „Besonders
die Bereiche Tourismus, Gastgewerbe, Teile des Handels und das Veranstaltungswesen müssen mit Umsatz- und Auftragseinbrüchen kämpfen.“ Die Regelungen zur Kurzarbeit entlasteten die Unternehmen dabei in großem Umfang.
Überdurchschnittlich sank in Brandenburg die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen. 6480 Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren waren im November dort arbeitslos gemeldet und damit 4,9 Prozent weniger als noch im Oktober. Vergleichen mit dem November des Vorjahres stieg ihre Zahl allerdings ebenfalls: um 1143 oder 21,4 Prozent.