Er sei froh, dass es gelungen sei, Weidehalter künftig noch besser als bisher unterstützen zu können, sagte Agrar-Umweltminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne) am Montag.
Die Landesrichtlinie schöpfe die Fördermöglichkeiten, die der Bund in seinem Rahmenplan vorgegeben habe, vollständig aus. Er hoffe, dass damit die Akzeptanz gegenüber dem Wolf deutlich gestärkt werde. Finanziell unterstützt werden künftig auch laufenden Betriebsausgaben für den Erhalt der Funktionsfähigkeit der Weidezäune. Die genaue Höhe der Summe stehe noch nicht fest.
Das Land fördert die Anschaffung sowie die Kosten für die Prüfung der Herdenschutzhunde mit bis zu 4000 Euro. Als Herdenschutzhunde werden in Schäfereien vor allem Pyrenäenberghunde und Pastore Maremmano eingesetzt.