Laut dem polnischen Geschäftsführer der Euroregion, Pawel Bartnik, ist noch rund ein Drittel dieses Geldes nicht an Vorhaben vergeben worden. Von dem Zahlungsstopp betroffen seien jedoch auch zahlreiche bereits beendete Begegnungsprojekte, deren Träger die Kosten zunächst vorfinanzieren mussten. Einige warteten bereits seit Monaten auf ihr Geld. Der Zahlungsstopp sei deshalb ein "großes Problem".
Das für die Vergabe der Mittel zuständige Schweriner Wirtschaftsministerium konnte am Mittwoch noch keine Stellungsnahme abgeben. Eine Sprecherin sagte lediglich, die Irritationen mit Brüssel bedürften zuvor einer "umfassenden Aufklärung".