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Platzeck: Gauck kann "innere Einheit" vorantreiben

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck: Gauck kann viel einbringen.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck: Gauck kann viel einbringen. © Foto: dpa
18.03.2012, 15:30 Uhr
Potsdam/Berlin (dpa/bb) Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sich erfreut über die Wahl eines Ostdeutschen zum neuen Bundespräsidenten gezeigt. Joachim Gauck werde die Erfahrungen der Menschen im Osten in gesamtdeutsche Debatten einbringen. "Damit kann er mit Herz und Verstand auch die innere Einheit vorantreiben", erklärte Platzeck nach der Wahl Gaucks zum neuen Staatsoberhaupt am Sonntag in Berlin. Der Ministerpräsident war einer der Wahlmänner in der Bundesversammlung. Er sagte: "Gauck ist einer der Schrittmacher der friedlichen Revolution in der DDR gewesen." Er werde das Verständnis von Freiheit in Deutschland "mit neuem Leben" erfüllen.

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Herbert D. 20.03.2012 - 16:12:12

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Dass Herr Diestel und Herr Gauck keine Freunde mehr werden ist verständlich bei den vielen Ex-MfS-Angehörigen, die Herr Diestel anwaltschaftlich vertreten hat.

Gabi 20.03.2012 - 16:01:58

Was für ein Quark!

Herr Gauck wird nur die innere Armut im Land vorantreiben, indem er alles unterschreiben wird, was man ihm vorlegt. siehe ESM!

regelrechte gleichschaltung 20.03.2012 - 15:14:25

Innere Einheit:

"Wenn alle Menschen die Rechte gehabt hätten, wie er sie genossen hat in der DDR, hätte es nie die Wende gegeben." Peter-Michael Diestel über Herrn Gauck 2012 bei Anne Will

georg hellmann 19.03.2012 - 17:38:46

@ Peter.schubert

Sehr geehrter Herr Schubert, lesen Sie einfach den ersten Satz Ihres Kommentares vom 19.03.2012 08:19:58 und sie werden verstehen. Nicht immer so hitzig schreiben und lieber mal lesen was man so geschrieben hat, bevor man auf den Button "Kommentar abschicken" clickt. Schönen Abend und nichts für ungut. G. Hellmann

Peter.schubert 19.03.2012 - 12:29:09

Nur dritte Wahl.

@ Sehr geehrter Herr Hellman, hätten Sie gestern die Hintergründe im Sternbericht gelesen,warum Herr Gauck vom Parteienklüngel gegen den Willen von Frau Merkel aufgestellt wurde,wäre Ihre Meinung sicher eine andere. Herr Gauck ist nur 3. Wahl gewesen,da alle anderen im Vorfeld bereits abgesagt hatten. Laut Sternbericht,wollte man unter Fehderführung der FDP der BK eine innenpolitische Schlappe bereiten. Keiner von den Parteien,wollte Herrn Gauck wirklich haben. Er wird bei seiner Amtsausführung auch nicht viel Unterstützung durch die BK zu erwarten haben.

otto 19.03.2012 - 11:16:59

Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.

Die Einheitsliste der Nationalen Front, die Herr Gauck in der DDR verurteilte, jetzt aber aus CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne bringt ihn ins höchste Amt. Was sagen sie nun Herr Gauck.

georg hellmann 19.03.2012 - 09:31:56

@ Peter.schubert

"Herr Guck ist durch ein Parteienklüngel aufgestellt worden." (?) Hier muß wohl eine Verwechselung vorliegen. Sollte Herr Gauck gemeint sein, so ist er zumindest nicht von der Partei "Guck, Horch und Greif" aufgestellt worden.

Peter.schubert 19.03.2012 - 08:19:58

Nicht mein BP.

Herr Guck ist durch ein Parteienklüngel aufgestellt worden. Die Bundesversammlung,brauchte nur noch abnicken. Deutschland,besteht nicht nur aus dem Osten! Was für eine Aufbruchstimmung,soll so ein alter Herr der Jugend vermitteln. Herr Gauck ist mehr rückwerts wie vorwärts gewannt. Er mag wohl der BP seiner Anhänger sein,meiner ist er nicht.

Gerd Geschwinder 18.03.2012 - 16:40:50

Heuchler

Heute ist Sonntag. Also lässt Platzeck,l wider eigenem Handeln,eine Sonntagsrede ab. Stasijäger Gauck soll etwas für die innere einheit beitragen. Platzeck baut, in Nachfolge von Stolpe,die "kleine DDR" und "Stasiland Brandenburg" auf und setzt solche Erwartungen an Jemanden, dessen Erkenntnisse er in Brandenburg nicht anwendet. Da redet Platzeck wohl nur der Macherin des Präsidentin,Friede Springer, zum Munde. Wie viele, welche nach der Kampange gegen Wulff ahnen, was in den Redaktionen der Bildzeitung so alles möglich ist. Auch gegen die eigene person. Kumpel Speer hat es zu spüren bekommen. Zu recht.

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