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Zentralrat der Muslime will Antirassismus-Beauftragten

epd / 24.02.2014, 08:59 Uhr
Osnabrück (epd) Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat als Konsequenz aus der NSU-Affäre Aufsichtsstellen für die Geheimdiensttätigkeit und den Kampf gegen Rassismus vorgeschlagen. Deutschland brauche einen "Antirassismusbeauftragten, der insbesondere dem Parlament einen jährlichen Bericht vorlegt", sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). Dieser solle etwa "behördliche rassistische Fehlentwicklungen erfassen und ihnen durch Antirassismus-Coaching entgegenwirken".

Ferner solle das Amt eines Nachrichtendienstbeauftragten geschaffen werden, der die Arbeit der Geheimdienste überwache, sagte Mazyek. Die Pläne der Bundesregierung für gesetzliche Änderungen kritisierte er als unzureichend. Wenn sich das Denken der handelnden Akteure nicht ändere, "werden sich weitere Katastrophen in unserem Land ereignen, und wir werden wieder neue Opfer beklagen".

Justizminister Heiko Maas (SPD) und Innenressortchef Thomas de Maizière (CDU) hatten am Donnerstag im Bundestag erklärt, mehrere Gesetzespläne seien als Folge der NSU-Affäre bereits in Arbeit. Diese Woche wollen sie dem Kabinett darüber berichten, wie sie die Empfehlungen des NSU-Ausschusses umsetzen wollen. epd lnb jup # epd-Service ## Internet www.zentralrat.de * * * * Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt. ## epd-Kontakt Martina Schwager 0176/77400100 Karen Miether: 0511/1241-702 Jürgen Prause: 069/58098-127

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... 24.02.2014 - 19:27:14

Ohne Worte

http://www.bild.de/regional/berlin/totschlag/alex-schlaeger-verhoehnen-ihr-opfer-im-internet-34553730.bild.html

Eisenhüttenstädter 24.02.2014 - 13:53:21

Opfer ist nicht gleich Opfer

Aber, aber. Wer wird hier denn Äpfel mit Birnen vergleichen? Deutsche können gar nicht Opfer von antideutschem Rassismus werden, da Deutsche per sé "Nazis" sind, also die "Erbsünde" in sich tragen. Die wertvollen muslimischen "Plus-Deutschen" hingegen sind per sé "Opfer". Daher jammern, fordern und schimpfen sie, was das Zeug hält, solange bis Deutschland ein islamischer Gottesstaat ist und die Poltikaste bestätigt sie in ihrem Handeln, da sie ihnen immer wieder neue Sonderrechte angedeihen lässt.

Ex-Abonnent 24.02.2014 - 13:20:10

nicht schlecht

wenn er sich gegen den migrantischen Alltagsrassismus gegen Einheimische richtet, warum nicht. Dann wird auf Neuköllner Schulhöfen dann "Jude", "Kartoffel" und "Schweinefleischfresser" nicht mehr zu hören sein. Schöne neue Welt.

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