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Mehr als 260 Tote in Elfenbeinküste

21.01.2011, 16:18 Uhr - Aktualisiert 21.01.2011, 16:35
Genf (dpa) Seit Beginn der Unruhen in der Elfenbeinküste im Dezember sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen mindestens 260 Menschen getötet worden. Allein in der vergangenen Woche waren es 13, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville, am Freitag in Genf. Seit Wochen weigert sich Präsident Laurent Gbagbo, die Macht an den von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Alassane Ouattara nach verlorener Wahl zu übergeben. Seitdem kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen von Anhängern beider Seiten.

Laut Colville werden 68 Menschen vermisst. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat vor allem die Länder in der Region aufgerufen, Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste angesichts der unsicheren Lage nicht zurückzuschicken. Überall gebe es Gewalt, Exekutionen und Misshandlungen, sagte UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic. Rund 18 000 Menschen gelten derzeit als innerhalb des Landes vertrieben. Ins benachbarte Liberia sind rund 30 000 Menschen geflohen.

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