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Freie Fahrt durch Ziesar

Thomas Baake / 25.12.2017, 14:20 Uhr
Ziesar (MOZ) "Ziemlich lange hat es gedauert, aber die Mühe hat sich gelohnt" stellt Dieter Sehm ehrenamtlicher Bürgermeister Ziesars bei der offiziellen Freigabe der Ortsdurchfahrt B107 für den Straßenverkehr fest. Ein paar sogenannte Mängelbeseitigungen sollten bis zum Weihnachtsfest vollzogen sein, wie zum Beispiel das Aufstellen der gelben Hinweisschilder. Baubeginn war im April 2016 u.a. durch die Firma Matthäi und Bauherr war der Landesbetrieb für Straßenwesen Niederlassung West Potsdam. Auf einer Länge von 3,4 Kilometern wurde eine Deckensanierung durchgeführt. Zudem wurde der Schmutzwasserkanal erneuert. Und entscheidend für die Fußgänger und Radfahrer: barrierefreie Überwege wurden geschaffen. Radwege, Gehwege und Verkehrsinseln wurden neu angelegt. So soll für mehr Sicherheit auf diesem Teil der B 107 gesorgt werden. Ziesar ist eine Art Knotenpunkt für Straßen und Radwege. Laut Staatssekretärin Ines Jesse sei es ein wichtiges Projekt für die Kommune gewesen. Im Vordergrund stand hierbei Mobilität im ländlichen Raum zu sichern und zu stärken. Das kostete insgesamt 3,1 Millionen Euro an denen sich mit 340.000 Euro die Kommune beteiligte. Dafür gab es auch noch eine gepflasterte Wendestelle aus haltbaren Granitsteinen für Versorgungsfahrzeuge wie die Müllabfuhr. Rückblick: Die Bundesstraße B 107 war in diesem Abschnitt alt und die Tragfähigkeit musste erneuert werden. Die Umgehungsstraße würde häufig genutzt, wenn es eine Umleitung zu fahren gilt, ob von Ziesar nach Theeßen oder Ziesar nach Wollin und es auf der Autobahn A 2 zu Stau kommt. Laut Sehm seien die Bürger mit dem Ausgang des Projekts zufrieden. Auch wenn sich der Bürgermeister lieber einen Kreisverkehr gewünscht hätte. Das sei aber aufgrund der Experten-Bewertung nicht möglich gewesen. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen beschreibt Sehm als gut und konstruktiv. "Es wurde diskutiert und Lösungen wurden gefunden", so das ehrenamtliche Stadtoberhaupt über die Bauberatungen. Apropos Bau: einen Wunsch hätte Sehm dann doch noch an Staatssekretärin Jesse. Stichwort Fahrradweg. Der Ringschluss des selbigen auf einer Länge von 18 Kilometern nach Wusterwitz. So wäre die Mobilität auch auf Zweirädern noch stärker in der Region.

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