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Politischer Aschermittwoch

Ein CSU-Anhänger schwenkt beim Politischen Aschermittwoch in der Dreiländerhalle in Passau CSU-Fahnen.
Ein CSU-Anhänger schwenkt beim Politischen Aschermittwoch in der Dreiländerhalle in Passau CSU-Fahnen. © Foto: Andreas Gebert/dpa
dpa-infocom / 14.02.2018, 09:04 Uhr
Passau (dpa) Der politische Aschermittwoch geht auf einen Viehmarkt im 19. Jahrhundert im niederbayerischen Vilshofen zurück, später folgten dort Kundgebungen des Bauernbundes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war es zunächst die Bayernpartei, die sich dieser Tradition erinnerte. Doch seit Jahrzehnten wird der politische Aschermittwoch überwiegend mit der CSU in Verbindung gebracht.

CSU-Patriarch Franz Josef Strauß war zunächst viele Jahre in einem kleinen Wirtshaus aufgetreten, bevor er die Kundgebung 1975 in die Passauer Nibelungenhalle verlegen ließ. Im Laufe der Jahre kopierten sämtliche Parteien das Format.

Im Jahr 2016 fiel der politische Aschermittwoch zum ersten Mal in seiner Geschichte vollständig aus. Grund war das Zugunglück von Bad Aibling am Vortag, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen und rund 80 verletzt wurden.

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