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zum Vorschlag einer Wirtschaftszone Ost
Eine Chance für Ostdeutschland

Guido Bohsem
Guido Bohsem © Foto: Thomas Koehler/photothek.net
Meinung
Guido Bohsem / 25.08.2019, 19:32 Uhr
Berlin (NBR) In den Tagen kurz vor der Landtagswahl beugt sich die Republik über den Osten und wundert sich. "So isser, der Ossi" erklärt der "Spiegel" seinen Lesern in einer Titelgeschichte, die er mit einem schwarz-rot-goldenen Spießerhütchen bebildert, ironisch gebrochen, versteht sich.

Die SPD kündigt einen Gesetzentwurf nach dem anderen an und die SPD-Männer suchen verzweifelt nach SPD-Frauen aus dem Osten zwecks Vorsitzenden-Kandidatur.

Da darf natürlich die CDU auch nicht fehlen. Allerdings hat der sächsische Landesverband dem Spitzenpersonal aus Berlin dem Hören nach eine Teilnahme am Wahlkampf regelrecht verboten. Doch das hindert die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht daran, trotzdem mitzumachen. Sie ist als unsichtbare Wahlkampfwaffe unterwegs, sozusagen als Stealth-Fighterin.

Ihr Vorschlag, Sonderwirtschaftszonen für besondere Gebiete im Osten auszuweisen, sollte jedenfalls nicht im Verborgenen bleiben. Er gehört ernsthaft diskutiert. Wenn es gelingt, den bürokratischen Aufwand für Unternehmen im Vergleich zum Westen deutlich zurückzunehmen, hätte der Osten ökonomisch deutlich bessere Chancen.

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