Hohenzollern Die Schlösser der Hohenzollern in Berlin und Brandenburg

Sanssouci und Schloss Charlottenburg gehören zu den bekannteren Schlossbauten der Hohenzollern. Doch nicht nur in Potsdam und Berlin hat sich das preußische Herrscherhaus prunkvolle Residenzen errichten lassen – eine Auswahl.

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Das wiederaufgebaute und 2020 fertiggestellte Berliner Schloss. Einst befand sich hier die königlich-preußische und später kaiserliche Residenz der Hohenzollern. Heute wird der Neubau des Schlosses durch das Humboldt-Forum museal genutzt.
Das wiederaufgebaute und 2020 fertiggestellte Berliner Schloss. Einst befand sich hier die königlich-preußische und später kaiserliche Residenz der Hohenzollern. Heute wird der Neubau des Schlosses durch das Humboldt-Forum museal genutzt.
© Foto: Fabian Sommer/dpa
Das 1791 fertiggestellte Schloss Charlottenburg in Berlin ist die größte Schlossanlage der einstigen Hohenzollern-Monarchie und diente als Sommerresidenz. Benannt ist es nach Sophie Charlotte von Hannover, der Gemahlin Kurfürst Friedrich III.
Das 1791 fertiggestellte Schloss Charlottenburg in Berlin ist die größte Schlossanlage der einstigen Hohenzollern-Monarchie und diente als Sommerresidenz. Benannt ist es nach Sophie Charlotte von Hannover, der Gemahlin Kurfürst Friedrich III.
© Foto: Paul Zinken/dpa
Das im heutigen Berliner Bezirk Pankow gelegene Schloss Schönhausen diente der preußischen Königin Elisabeth Christine als Sommerresidenz. Der Barockbau wurde zudem vom ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, als Amtssitz genutzt.
Das im heutigen Berliner Bezirk Pankow gelegene Schloss Schönhausen diente der preußischen Königin Elisabeth Christine als Sommerresidenz. Der Barockbau wurde zudem vom ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, als Amtssitz genutzt.
© Foto: Daniel Naupold/dpa
Das Schloss Sanssouci in Potsdam gilt seiner kunsthistorischen Bedeutung wegen als das "preußische Versailles". Der als Sommerresidenz errichtete Rokoko-Bau galt als Lieblingsort Friedrich des Großen. Heute ist das Schloss mit seiner von Peter Joseph Lenné gestalteten Parkanlage ein beliebtes Ausflugsziel.
Das Schloss Sanssouci in Potsdam gilt seiner kunsthistorischen Bedeutung wegen als das "preußische Versailles". Der als Sommerresidenz errichtete Rokoko-Bau galt als Lieblingsort Friedrich des Großen. Heute ist das Schloss mit seiner von Peter Joseph Lenné gestalteten Parkanlage ein beliebtes Ausflugsziel.
© Foto: Patrick Pleul/dpa
Ebenfalls im Park Sanssouci befindet sich das Orangerieschloss. Das unter König Friedrich Wilhelm IV. von 1851 bis 1864 im Stil der italienischen Renaissance errichtete Schloss wird heute für museale Zwecke genutzt.
Ebenfalls im Park Sanssouci befindet sich das Orangerieschloss. Das unter König Friedrich Wilhelm IV. von 1851 bis 1864 im Stil der italienischen Renaissance errichtete Schloss wird heute für museale Zwecke genutzt.
© Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Im Jahr 1769 unter Friedrich dem Großen fertiggestellt wurde das Neue Palais in Potsdam. In dem Schlossbau am westlichen Ende des Parks Sanssouci wurden vor allem Gäste des Hofs untergebracht. Kaiser Wilhelm II. nutzte es als Hauptwohnsitz. Heute beherbergt das Neue Palais ein Museum sowie Teile der Universität Potsdam.
Im Jahr 1769 unter Friedrich dem Großen fertiggestellt wurde das Neue Palais in Potsdam. In dem Schlossbau am westlichen Ende des Parks Sanssouci wurden vor allem Gäste des Hofs untergebracht. Kaiser Wilhelm II. nutzte es als Hauptwohnsitz. Heute beherbergt das Neue Palais ein Museum sowie Teile der Universität Potsdam.
© Foto: Bernd Settnik/dpa
Der Ehrenhof mit Rasen-Rotunde des Schlosses Cecilienhof: Hierbei handelt es sich um den letzten Schlossbau der Hohenzollern, errichtet zwischen 1913 und 1917. Im August 1945 fand hier die Potsdamer Konferenz statt. Zuletzt wurde über ein Wohnrecht der heutigen Hohenzollern auf Schloss Cecilienhof gestritten.
Der Ehrenhof mit Rasen-Rotunde des Schlosses Cecilienhof: Hierbei handelt es sich um den letzten Schlossbau der Hohenzollern, errichtet zwischen 1913 und 1917. Im August 1945 fand hier die Potsdamer Konferenz statt. Zuletzt wurde über ein Wohnrecht der heutigen Hohenzollern auf Schloss Cecilienhof gestritten.
© Foto: Soeren Stache/dpa
Schloss Babelsberg in Potsdam war die Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm I. An der Planung des im Stil der englischen Neugotik errichteten Baus war auch Karl Friedlich Schinkel beteiligt.
Schloss Babelsberg in Potsdam war die Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm I. An der Planung des im Stil der englischen Neugotik errichteten Baus war auch Karl Friedlich Schinkel beteiligt.
© Foto: Bernd Settnik/zb
Das Jagdschloss Glienicke spiegelt sich im Wasser der Glienicker Lake: Errichtet wurde es zwischen 1682 und 1693 für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Heute ist es Sitz des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitutes Berlin-Brandenburg.
Das Jagdschloss Glienicke spiegelt sich im Wasser der Glienicker Lake: Errichtet wurde es zwischen 1682 und 1693 für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Heute ist es Sitz des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitutes Berlin-Brandenburg.
© Foto: Soeren Stache/dpa
Das Schloss Pfaueninsel auf der gleichnamigen Pfaueninsel in der Havel: Gebaut wurde es 1794 für als ländliches Lustschloss für den preußischen König Friedrich Wilhelm II. und seine Geliebte Wilhelmine Encke.
Das Schloss Pfaueninsel auf der gleichnamigen Pfaueninsel in der Havel: Gebaut wurde es 1794 für als ländliches Lustschloss für den preußischen König Friedrich Wilhelm II. und seine Geliebte Wilhelmine Encke.
© Foto: Bernd Settnik/dpa
Abgeschieden in der Havellandschaft: Das frühklassizistische Schloss Paretz nahe Potsdam diente König Friedrich Wilhelm III. und  Königin Luise als Sommerresidenz.
Abgeschieden in der Havellandschaft: Das frühklassizistische Schloss Paretz nahe Potsdam diente König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise als Sommerresidenz.
© Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Das Schloss Oranienburg zur blauen Stunde: Den Barockbau nördlich von Berlin ließ der preußische König Friedrich I. im Andenken an seine Mutter Louise Henriette errichten. Die aus dem Hause Oranien-Nassau stammende Prinzessin und spätere Gemahlin des Großen Kurfürsten gab dem Schloss und dem Ort auch ihren Namen.
Das Schloss Oranienburg zur blauen Stunde: Den Barockbau nördlich von Berlin ließ der preußische König Friedrich I. im Andenken an seine Mutter Louise Henriette errichten. Die aus dem Hause Oranien-Nassau stammende Prinzessin und spätere Gemahlin des Großen Kurfürsten gab dem Schloss und dem Ort auch ihren Namen.
© Foto: Christoph Soeder/dpa
Als "Lange Kerls" kostümierte Historiendarsteller vor dem Schloss in Königs Wusterhausen. Der "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. nutzte den Schlossbau als Herbstresidenz.
Als "Lange Kerls" kostümierte Historiendarsteller vor dem Schloss in Königs Wusterhausen. Der "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. nutzte den Schlossbau als Herbstresidenz.
© Foto: Patrick Pleul/zb
Der zugefrorene Heiligen See vor dem Marmorpalais in Potsdam. Seinen Namen verdankt die einstige Sommerresidenz König Friedrich Wilhelm II. seiner Verkleidung aus schlesischem Marmor.
Der zugefrorene Heiligen See vor dem Marmorpalais in Potsdam. Seinen Namen verdankt die einstige Sommerresidenz König Friedrich Wilhelm II. seiner Verkleidung aus schlesischem Marmor.
© Foto: Ralf Hirschberger/zb
Das im Berliner Ortsteil Dahlem befindliche Jagdschloss Grunewald wurde im Auftrag des brandenburgischen Kurfürst Joachim II. gebaut. Sein Name "Zum grünen Wald" war Namensgeber für den umliegenden Grunewald. Heute befindet sich darin ein Museum, das unter anderem eine große Cranach-Sammlung beherbergt.
Das im Berliner Ortsteil Dahlem befindliche Jagdschloss Grunewald wurde im Auftrag des brandenburgischen Kurfürst Joachim II. gebaut. Sein Name "Zum grünen Wald" war Namensgeber für den umliegenden Grunewald. Heute befindet sich darin ein Museum, das unter anderem eine große Cranach-Sammlung beherbergt.
© Foto: Paul Zinken/dpa
Das Schloss Rheinsberg am Ufer des Grienericksee gilt als Prachtexemplar des Friderizianischen Rokoko. Der spätere König Friedrich der Große verbrachte hier viel Zeit als noch junger Kronzprinz. Heute ist das Schloss beherbergt das Schloss die Rheinsberger Musikakademie, die Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie das Kurt Tucholsky Literaturmuseum.
Das Schloss Rheinsberg am Ufer des Grienericksee gilt als Prachtexemplar des Friderizianischen Rokoko. Der spätere König Friedrich der Große verbrachte hier viel Zeit als noch junger Kronzprinz. Heute ist das Schloss beherbergt das Schloss die Rheinsberger Musikakademie, die Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie das Kurt Tucholsky Literaturmuseum.
© Foto: Soeren Stache/dpa
Zwei Tulpen blühen im Monbijoupark in Berlin: An der Stelle der heutigen Parkanlage stand einst das Schloss Monbijou. Unter seinem Dach befand sich auch das 1877 eingerichtete Hohenzollernmuseum. Der während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigte Schlossbau wurde 1959 im Auftrag des SED-Magistrats abgerissen.
Zwei Tulpen blühen im Monbijoupark in Berlin: An der Stelle der heutigen Parkanlage stand einst das Schloss Monbijou. Unter seinem Dach befand sich auch das 1877 eingerichtete Hohenzollernmuseum. Der während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigte Schlossbau wurde 1959 im Auftrag des SED-Magistrats abgerissen.
© Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa