Hohenzollern Szenen einer geschichtsträchtigen Dynastie

Spätestens seit Friedrich dem Großen prägten die Hohenzollern die Geschicke Deutschlands entscheidend mit. Doch auch mit der Abdankung Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1918 ist das Adelsgeschlecht nicht einfach verschwunden. Über seine historische Rolle wird bis heute gestritten.

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Statue Friedrichs des Großen im brandenburgischen Letschin. Der "Alte Fritz" genannte Monarch ist eines der prominentesten Mitglieder der Hohenzollern-Dynastie. Mit einer Reihe von Kriegen   begründete er im 18. Jahrhundert den Status Preußens als europäische Großmacht.
Statue Friedrichs des Großen im brandenburgischen Letschin. Der "Alte Fritz" genannte Monarch ist eines der prominentesten Mitglieder der Hohenzollern-Dynastie. Mit einer Reihe von Kriegen begründete er im 18. Jahrhundert den Status Preußens als europäische Großmacht.
© Foto: Patrick Pleul/dpa
Der Reichskanzler Otto von Bismarck (links) stattet im Oktober 1888 dem wenige Monate zuvor zum Kaiser gekrönten Wilhelm II. in Friedrichsruh bei Hamburg einen Besuch ab. Nur eineinhalb Jahre später entließ der junge Kaiser den "Eisernen Kanzler".
Der Reichskanzler Otto von Bismarck (links) stattet im Oktober 1888 dem wenige Monate zuvor zum Kaiser gekrönten Wilhelm II. in Friedrichsruh bei Hamburg einen Besuch ab. Nur eineinhalb Jahre später entließ der junge Kaiser den "Eisernen Kanzler".
© Foto: dpa
Kaiser Willhelm II. reitet am Reformationstag 1898 mit seinem Gefolge durch Jerusalem. Während einer Reise an den Bosperus und nach Palästina kam der deutsche Kaiser zur feierlichen Einweihung einer von ihm gestifteten protestantischen Erlöserkirche in die heilige Stadt.
Kaiser Willhelm II. reitet am Reformationstag 1898 mit seinem Gefolge durch Jerusalem. Während einer Reise an den Bosperus und nach Palästina kam der deutsche Kaiser zur feierlichen Einweihung einer von ihm gestifteten protestantischen Erlöserkirche in die heilige Stadt.
© Foto: dpa
Im Jahr 1909 besucht Erzherzog Franz Ferdinand (rechts) Kaiser Wilhelm II. in Berlin. Der österreichisch-ungarische Thronfolger fiel am 28. Juni 1914 in Sarajevo einem Mordanschlag zum Opfer. Das Attentat löste die Juli-Krise aus, welche wiederum in den Ersten Weltkrieg mündete.
Im Jahr 1909 besucht Erzherzog Franz Ferdinand (rechts) Kaiser Wilhelm II. in Berlin. Der österreichisch-ungarische Thronfolger fiel am 28. Juni 1914 in Sarajevo einem Mordanschlag zum Opfer. Das Attentat löste die Juli-Krise aus, welche wiederum in den Ersten Weltkrieg mündete.
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Die von Kaiser Wilhelm II. unterschriebene Erklärung des Kriegszustandes vom 31. Juli 1914.
Die von Kaiser Wilhelm II. unterschriebene Erklärung des Kriegszustandes vom 31. Juli 1914.
© Foto: Bernd Settnik/dpa
Kaiser Wilhelm II. (Mitte) besucht während des Ersten Weltkriegs deutsche und österreichisch-ungarische Truppen in Galizien.
Kaiser Wilhelm II. (Mitte) besucht während des Ersten Weltkriegs deutsche und österreichisch-ungarische Truppen in Galizien.
© Foto: dpa
Am 21. März 1933, dem "Tag von Potsdam", unterhält sich der kurz zuvor zum Reichskanzler ernannte Adolf Hitler mit dem preußischen Kronprinz Wilhelm (mit Fellmütze), dem Sohn Kaiser Wilhelm II.
Am 21. März 1933, dem "Tag von Potsdam", unterhält sich der kurz zuvor zum Reichskanzler ernannte Adolf Hitler mit dem preußischen Kronprinz Wilhelm (mit Fellmütze), dem Sohn Kaiser Wilhelm II.
© Foto: Bundesarchiv/Georg Pahl
Im Herbst 1990 empfängt Brandenburgs Regierungschef Manfred Stolpe (links) Louis Ferdinand Prinz von Preußen, um Modalitäten für die Beisetzung von Friedrich dem Großen in Sanssouci zu besprechen.
Im Herbst 1990 empfängt Brandenburgs Regierungschef Manfred Stolpe (links) Louis Ferdinand Prinz von Preußen, um Modalitäten für die Beisetzung von Friedrich dem Großen in Sanssouci zu besprechen.
© Foto: Karlheinz Schindler
Das frisch vermählte Brautpaar, Georg Friedrich Prinz von Preußen und Prinzessin Sophie, fährt am 27. August 2011 in Potsdam zu einem Empfang in den Neuen Kammern im Park Sanssouci. Rund 700 Gäste aus dem deutschen und internationalen Hochadel waren zu der Hohenzollern-Hochzeit geladen.
Das frisch vermählte Brautpaar, Georg Friedrich Prinz von Preußen und Prinzessin Sophie, fährt am 27. August 2011 in Potsdam zu einem Empfang in den Neuen Kammern im Park Sanssouci. Rund 700 Gäste aus dem deutschen und internationalen Hochadel waren zu der Hohenzollern-Hochzeit geladen.
© Foto: Paul Schirnhofer/dpa
Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), Georg Friedrich Prinz von Preußen, Bundespräsident Christian Wulff und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, von links) nehmen am 24. Februar 2012 im Schauspielhaus am Berliner Gendarmenmarkt an einem Festakt anlässlich des 300. Geburtstag Friedrich des Großen teil.
Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), Georg Friedrich Prinz von Preußen, Bundespräsident Christian Wulff und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, von links) nehmen am 24. Februar 2012 im Schauspielhaus am Berliner Gendarmenmarkt an einem Festakt anlässlich des 300. Geburtstag Friedrich des Großen teil.
© Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Besucher besichtigen im Jahr 1999 die damals gerade wiedereröffnete Hohenzollerngruft im Berliner Dom. In dem Gewölbe befinden sich fast 100 Sarkophage von Mitgliedern der Hohenzollern-Familie. Im Vordergrund der Sarg von Friedrich Wilhelm Carl, dem Sohn Königs Friedrich Wilhelm II.
Besucher besichtigen im Jahr 1999 die damals gerade wiedereröffnete Hohenzollerngruft im Berliner Dom. In dem Gewölbe befinden sich fast 100 Sarkophage von Mitgliedern der Hohenzollern-Familie. Im Vordergrund der Sarg von Friedrich Wilhelm Carl, dem Sohn Königs Friedrich Wilhelm II.
© Foto: Peer Grimm/dpa