Die gestrige Entscheidung der Stadt, das Museum in den nächsten zwei Jahren zwar offen zu halten, aber keine Zuschüsse mehr zu zahlen, bedeutet, dass lediglich ein musealer Minimalbetrieb gewährleistet werden kann. Ob das Dok-Zentrum auf Sparflamme so weiterhin Besucher anlocken wird? Man braucht kein Seher zu sein, um zu ahnen, dass das Haus schlechten Zeiten entgegengeht.
In der Internet-Petition gegen die städtischen Pläne, die innerhalb von zehn Tagen knapp tausend Menschen unterschrieben, wird die Befürchtung geäußert, dass die durch den Beschluss angerichteten Schäden sich in Zukunft nicht reparieren lassen werden. Das ist genau das Problem: Die Fakten, die geschaffen werden, sind nicht rückgängig zu machen.