Ärgerlich ist in dem Zusammenhang vor allem, dass an jeder dritten Brandenburger Station gar keine Fahrscheine verkauft werden. Auf anderen Bahnhöfen fehlen zudem Schalter - als Ersatz stehen dort Automaten, die nur mit viel Geduld bedient werden können. Der Kunde ist dann auf die Gunst des Schaffners angewiesen.
Letztlich werden durch die Neuerung wieder einmal Fahrgäste im ländlichen Raum bestraft, die ohnehin schon weitgehend abgekoppelt sind. Vielleicht sollten die Bahnmanager einmal bei ihren Wettbewerbern hospitieren, bei denen der Bordverkauf von Tickets problemlos und oft ohne Aufschlag möglich ist.