Inzwischen hat sich die Sichtweise grundlegend verändert. Der Tourismus ist mit rund 100 000 Beschäftigten ein Schwergewicht, vor allem aber eine Branche im stetigen Wachstum. Das galt zumindest bis zu diesen Jahr, als der Wirtschaftszweig besonders hart von den Corona-Beschränkungen getroffen wurde. Die bisher eingefahrenen Verluste sind enorm und lassen sich auch nicht einfach ausgleichen.
Jedes Hotel, jeder Anbieter von Zimmern oder gastronomischen Leistungen muss für sich Wege finden, mit den noch vorhandenen Beschränkungen zurecht zu kommen und sich an die schwierige Situation anzupassen. Die Gewissheit, dass das touristische Potential Brandenburgs nicht ausgeschöpft ist, dass das Wachstum nach der Überwindung der Pandemie fortgesetzt werden kann, hilft den Unternehmern der Branche aktuell wenig.
Sie müssen nach einem katastrophalen Frühjahr, einem Sommer mit Einschränkungen einen unkalkulierbaren Herbst und einen unsicheren Winter überstehen. Das nötigt schon jetzt Respekt vor den bisherigen Leistungen und dem Mut der ganzen Branche ab.