Unter den 124 geprüften Vergabefällen fand sich tatsächlich kein einziger, der fehlerfrei gewesen wäre. Die Grundsätze von Transparenz, Wettbewerb, Gleichbehandlung und Wirtschaftlichkeit wurden erheblich verletzt – womit der Landesforst ein hohes Risiko von Zeitverzug und möglichen Schadensersatzansprüchen einging.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Personal des Landesforstbetriebs nicht über ausreichend Fachkompetenz verfügt, um Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit zu gewährleisten. Und auch das zuständige Landwirtschaftsministerium muss sich fragen, inwieweit es seine Dienst- und Fachaufsicht intensivieren muss.