In Fragen der zeitgemäßen Verwaltungsdienstleistungen ist Brandenburg Entwicklungsland. Das große Ziel, bis 2022 diese Aufgaben per Mausklick von zu Hause aus  erledigen zu können, wird Brandenburg nicht erreichen. Da ist es kein Trost, dass es bei einigen Nachbarn auch nicht schneller geht.
Die neue Kenia-Landesregierung hat sich in der Staatskanzlei eine eigene Ministerin und einen Staatssekretär gegönnt. Genug Manpower in der Chefetage, um endlich mal wegzukommen von den ewigen Lippenbekenntnissen. Der Rechnungshof hat Recht, wenn er das jetzige Zuständigkeitswirrwarr rügt. Klare Strukturen, abrechenbare Zielsetzungen und regelmäßige Kontrollen sind notwendig, vor allem aber muss der Landtag seine eigenen Beschlüsse ernst nehmen und der Landesregierung bei der Umsetzung der Aufträge auf die Finger schauen.
Lesen Sie hier den Beitrag von Ulrich Thiessen: Staatskanzlei versemmelt Digitalisierung in Brandenburg