Das alles findet ab heute im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt, auf der sich 2493 Aussteller aus 43 Ländern präsentierten. Im vergangenen Jahr waren es 2250 Aussteller aus 42 Staaten.
Messegeschäftsführer Martin Buhl-Wagner erklärt den Zuwachs unter anderem damit, dass sich die Buchmesse auf den digitalen Wandel eingestellt habe und sich als "Innovationsschub und Branchenbarometer" etabliert habe.
Oliver Zille, der Direktor der Buchmesse, sagte, dass sie dieses Jahr besonders auf die demokratiefeindlichen Strömungen Europas schauen werde. Der Programmschwerpunkt "Europa 21 - Denkraum für die Gesellschaft von morgen" beschäftige sich damit, "wie wir Haltung zeigen müssen". So bekommen auf der Messe auch die in der Türkei verfolgten Autoren ein Forum. Heute zum Beispiel widmet sich um 13.30 Uhr in der Glashalle auf dem "Blauen Sofa" eine Veranstaltung der türkischen Publizistin Asli Erdogan und ihrem gerade auf Deutsch erschienenen Buch "Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch".