Erik Neutsch, am 21. Juni 1931 in Schönebeck an der Elbe als Arbeitersohn geboren, lebt in Halle. Er ist einer der bekanntesten Autoren der DDR. Mit seinem Roman „Spur der Steine“ (1964) schrieb er Literaturgeschichte. Von 1974 bis 1990 war Neutsch Mitglied der Akademie der Künste der DDR. „Auf der Suche nach Gatt“ oder der Romanzyklus „Der Friede im Osten“ gelten als Standardwerke des sozialistischen Realismus.
Die Erik-Neutsch-Stiftung hat ihr Domizil unter dem Dach der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin. Die Stiftung des Schriftstellers wurde den Angaben zufolge im Mai 2006 gegründet.