Der Druck war immer da. Besonders groß war er nach gesellschaftspolitischen Ereignissen in der DDR. Wie zu Beginn der 1950er-Jahre, als in der Formalismusdiskussion dem einzelnen Künstler das Bekenntnis zum Sozialismus abverlangt wurde; ebenso wie nach dem 5. Plenum der SED, dem sogenannten „Kahlschlagsplenum“ von 1965, dem eine Verbotswelle folgte. Und er erhöhte sich 1976 nach dem Rauswurf des Liedermachers Wolf Biermann aus der DDR – ...