Der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer springt im Wettbewerbsbeitrag "Ana, Mon Amour" zwischen den Zeitebenen. Toma erinnert sich in einer Therapiestunde an seine Jahre mit Ana - vom Kennenlernen an der Uni, der Geburt des gemeinsamen Sohnes bis zur Trennung. Glaubwürdig wird die Geschichte in erster Linie durch die starken Hauptdarsteller. Netzer zeigt zudem alle Facetten naturalistisch, den sexuellen Akt genauso wie einen Zusammenbruch Anas. Dieser schonungslose Blick ist anstrengend, aber er lohnt sich. (gd)
Sonnabend, 12 und 18.30 Uhr, Friedrichstadt-Palast; 15 Uhr, Haus der Berliner Festspiele; Sonntag,15.30 Uhr, Haus der Berliner Festspiele