• Am Dienstagmorgen, 18. Mai 2021, lagen die Zahlen des RKI noch nicht vor.
  • Auf Platz 3 hinter Thüringen und Sachsen mit der höchsten Inzidenz liegt Baden-Württemberg.
  • Die Impfpriorisierung bei den Hausärzten ist in BW aufgehoben, in den Impfzentren ist Prio-Gruppe 3 dran.
  • Wie hoch sind die Corona-Zahlen in Deutschland heute am Dienstag, den 18.05.2021?

Corona-Zahlen laut RKI heute: Aktuelle Fallzahlen zu Inzidenz, Impfung und Todesfällen am 18.05.2021

Die aktuellen Corona-Zahlen vom 18.05.2021 liegen noch nicht vor. Das RKI meldet, dass die Daten erst noch aktualisiert werden und im Laufe des Vormittags veröffentlicht werden. Die Zahlen von gestern (17.05.2021): Innerhalb eines Tages sind am gestrigen Montag in Deutschland 5.412 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Tag zuvor, also Sonntag, waren es fast  8.500 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gewesen. Vor einer Woche, am Montag, 10.05.2021, hatte das RKI knapp 7000 Neuinfektionen gemeldet. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 64 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Sonntag waren es 71 und am Montag vor einer Woche 54 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.
Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 83,1. Am Sonntag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls mit 83,1 angegeben, am Montag vergangener Woche mit 146,9. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Regeln. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an.

Corona-Zahlen: Inzidenz, Neuinfektionen und Todesfälle laut „Zeit-Online“

Laut „Zeit Online“ haben die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages bundesweit 5571 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das wären 2363 Fälle weniger als selben Tag der Vorwoche. Dem Zeit-Bericht nach sind 128 Menschen an Covid-19 gestorben, 42 weniger als im Vergleich zum Vorwochen-Tag. Die Zahlen von „Zeit Online“ basieren den eigenen Angaben nach auf Werten der Landkreise und sollen daher weniger von verzögerten Meldeketten betroffen als etwa die des Robert Koch-Instituts. Allerdings, so hatte es auch schon die Nachrichtenagentur DPA in den vergangenen Tagen berichtet, hat vergangene Woche der Feiertag Christi Himmelfahrt für einen Einbruch bei der Zahl der Landkreise gesorgt, die Daten melden. Daher könnte es in Wirklichkeit mehr neue Fälle geben als gemessen. Ab Wochenmitte ist wieder mit belastbaren Zahlen zu rechnen.
Nordrhein-Westfalen (NRW) war den Angaben der „Zeit“ nach das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen binnen 24 Stunden: 1744 neue Fälle meldeten die Gesundheitsämter in NRW; 1104 waren es demnach in Bayern und 827 in Baden-Württemberg gewesen. Die meisten neuen Todesfälle hatte mit 26 ebenfalls Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen, in Baden-Württemberg lag die Zahl bei 23 und in Bayern bei 22.
Auf Stadt- und Kreisebene hat der „Zeit“ zufolge Köln mit 361 Fällen die meisten Neuinfektionen gemeldet, dahinter die Region Hannover, wo sich 236 Menschen angesteckt hatten, sowie München mit 127 neuen Fällen. Die meisten Todesfälle auf kommunaler Ebene gab es im sächsischen Zwickau mit elf neuen Fällen binnen 24 Stunden.

Inzidenzwert Deutschland aktuell – Inzidenz von BW über Bayern bis Brandenburg

In Deutschland sinkt die Inzidenz zuletzt leicht. Dabei ist zu beachten, dass die Fallzahlen an Feiertagen sowie sonntags und montags meist generell niedriger ausfallen, da nicht immer so häufig auf das Coronavirus getestet wird und nicht alle Ämter ihre Daten aktuell übermitteln. Der Inzidenzwert in Baden-Württemberg ist auch heute (Stand: Dienstag, 18. Mai) noch einer der höchsten in ganz Deutschland, ebenso der von Bayern. An der Spitze sind aber weiter Thüringen und Sachsen. Doch wie stehen die einzelnen Bundesländer im Vergleich da? Wo ist die Inzidenz am höchsten und wo am niedrigsten? Hier der Überblick:
  • 122,5 - Thüringen
  • 112,3 - Sachsen
  • 101,0 - Baden-Württemberg
  • 92,6 - Hessen
  • 89,9 - Nordrhein-Westfalen
  • 88,2 - Saarland
  • 87,2 - Sachsen-Anhalt
  • 82,6 - Bayern
  • 78,2 - Rheinland-Pfalz
  • 68,6 - Berlin
  • 63,6 - Bremen
  • 59,8 - Brandenburg
  • 59,1 - Niedersachsen
  • 58,2 - Mecklenburg-Vorpommern
  • 45,3 - Hamburg
  • 35,1 - Schleswig-Holstein

Corona-Zahlen laut RKI-Dashboard: Aktuelle Fallzahlen zu Inzidenz nach Kreis und Bundesland

Das Robert Koch-Institut ist nach eigenen Angaben auf seiner Homepage „das Public-Health-Institut für Deutschland“. Das Team des Instituts möchte die Bevöl­ke­rung in Deutschland vor Krank­heiten schützen und ihren Gesundheits­zu­stand verbessern. Es besteht aus 1100 Menschen mit 90 verschiedenen Berufen.
Das RKI-Dashboard liefert während der Corona-Pandemie täglich die neuen Fallzahlen – für die gesamte Bundesrepublik, die Bundesländer, aber auch die darunter liegenden Kreise. Es zeigt unter anderem die Zahl der Neuinfektionen, Todesfälle und Genesenen an.

Aktuelle Corona-Zahlen: R-Wert in Deutschland heute

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.598.846. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 86.160. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf mehr als 3,3 Millionen. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag (17.08.2021) bei 0,82 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken.

Aktuelle Corona-Zahlen von Deutschland, USA, Indien und Brasilien – Fallzahlen der JHU

Im Gegensatz zu den RKI-Zahlen hat die JHU am Dienstagmorgen ihre weltweiten Daten zu Corona-Lage veröffentlicht. Die Corona-Karte der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore liefert folgende globale Corona-Daten am Dienstagmorgen (18.05.2021): Es haben sich Pandemie-Beginn weltweit insgesamt rund 163 Millionen Menschen mit Corona infiziert, mehr als 3.38 Millionen Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
  • USA: 32.994.339 Infizierte und 586.359 Tote.
  • Indien: 24.965.463 Infizierte und
274.390 Tote.
  • Brasilien: 15.657.391 Infizierte und 436.537 Tote.
  • Deutschland folgt weiterhin auf dem weltweit 10. Rang mit laut JHU bisher 3.608.320 Infizierten und
86.386 Toten.

Urlaub an Pfingsten 2021: Hoffnung auf Pfingstferien wächst

Deutschland hat die dritte Corona-Welle wohl überstanden. Durch den Impf-Fortschritt und die Bundes-Notbremse sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen zurückgegangen. Schulen und Kindergärten sind zum Teil bereits wieder geöffnet. Doch was bedeutet der Rückgang der Zahlen für den Urlaub an Pfingsten? Tipps und Ideen: Wohin kann man fahren? In unserem Überblick erfahrt ihr, was wo erlaubt ist und welche Regelungen gelten.

Inzidenz, Neuinfektionen, R-Wert und Co. – Die wichtigsten Corona-Kennzahlen erklärt

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden jeden Tag Fallzahlen veröffentlicht, die den Verlauf nachzeichnen sollen. Hier die Erklärung, welche Zahlen was bedeuten.

7-Tage-Inzidenz

Die sogenannte Siebentageinzidenz ist ein zentraler Maßstab, um die Infektionsdynamik in einem bestimmten Gebiet zu beurteilen und über Gegenmaßnahmen zu entscheiden. Sie wird in Deutschland auf Gemeinde- oder Landkreisebene erfasst und drückt aus, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen registriert wurden.
Dahinter verbergen sich aber regional unterschiedliche Trends. Als wesentliche Schwelle zur Einführung strengerer Eindämmungsmaßnahmen wurde in Deutschland ein Inzidenzwert von 50 eingeführt, der inzwischen fast flächendeckend aber deutlich überschritten wurde.

Reproduktionszahl (R-Wert)

Die Reproduktionszahl - oder kurz R-Wert - beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter während seiner Erkrankung ansteckt. Liegt die Zahl über eins, breitet sich eine Krankheit immer weiter in der Bevölkerung aus. Je weiter sie sich von der eins entfernt, desto schneller und bedrohlicher verläuft der Trend. Dabei handelt es sich aber immer nur um eine pauschale bundesweite Lageeinschätzung.
Es gibt außerdem gewisse Ungenauigkeiten durch Meldeverzüge und andere Faktoren. In Deutschland schwankt der Wert nach Schätzungen des RKI derzeit um eins. Nach Angaben der Experten dort gilt das schon als Erfolg und weist darauf hin, dass Gegenmaßnahmen zur Kontaktreduzierung wirken. Diese verringern die Chance, dass ein Infizierter weiterer Menschen ansteckt und drücken so den R-Wert. Sonst könnte dieser durchaus bei drei oder vier liegen.

Neuinfektionen

Der R-Wert allein sagt nicht unbedingt etwas aus über die Dramatik der gesamten Entwicklung. Sie ergibt sich erst aus der Kombination mit der Zahl der täglichen oder wöchentlichen Neuinfektionen. Der Grund ist einfach: Bei gleichem R-Wert macht es einen gewaltigen Unterschied, ob täglich 50.000 Ansteckungen hinzukommen oder einige hundert. Die Ausbreitungsdynamik ist theoretisch gleich, belastet die Kapazitäten der Gesundheitssysteme im Fall der höheren Zahlen allein durch die schiere Masse aber mit wesentlich größerer Wucht.
In Deutschland bewegt sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen inzwischen zwischen 12.000 und 30.000 Fällen. Das ist ein extremer Anstieg in relativ kurzer Zeit. Noch Anfang Oktober lag die Zahl der täglich neu gemeldeten Fälle laut RKI bei nur tausend bis 4000. In anderen europäischen Ländern ist die Entwicklung noch dramatischer.

Schwere Verläufe und Intensivbettenbelegung

Letztlich entscheiden nicht die Fallzahlen allein darüber, wie gut ein Land die Pandemie bewältigen kann. Von entscheidender Bedeutung ist vielmehr, ob die Kapazitäten des Gesundheitssystems ausreichen, um die Erkrankten zu behandeln. Deshalb beobachten Experten und Politik sehr genau, wie sich die Zahl der schweren Verläufe und der verfügbaren Behandlungsplätze entwickelt.
Erstere wird vor allem dadurch beeinflusst, wie sich das Virus innerhalb der Risikogruppen verbreitet, bei denen schwere Verläufe viel wahrscheinlicher sind. Besonders genau betrachtet wird die Anzahl der Intensivpatienten, die lebensbedrohlich erkrankt sind. Kapazitäten in diesem Bereich sind immer begrenzt, allein schon mit Blick auf das Fachpersonal.
Die Zahl ist auch noch aus anderem Grund ein wichtiger Maßstab bei Entscheidungen über die Eindämmungsmaßnahmen: Es gibt dabei keine Dunkelziffer. Anders als bei Meldezahlen zu Infektionen, die auch durch Teststrategien beeinflusst werden, gibt es bei den künstlich beatmeten Intensivpatienten in Kliniken keine „Untererfassung“. Zu beachten ist aber ein Zeitverzug von zwei Wochen. So lange dauert es nach einer Ansteckung, bis sich schwere Verläufe einstellen. Die Zahl der Intensivpatienten hinkt der Infektionsdynamik hinterher.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.