Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Waren im Sommer die Infektionszahlen weiter gestiegen, stecken sich aktuell wieder weniger Menschen mit dem Coronavirus an. Durch die Impfung sind sind viele Menschen vor einer Ansteckung oder vor einem schweren Verlauf der Erkrankung geschützt. Doch noch immer sind viele Menschen nicht geimpft. Wenn die Infektionszahlen wieder drastisch ansteigen, dann könnte es im schlimmsten Fall noch einmal zur Überlastung der Intensivstationen kommen.
Wir informieren Sie jeden Tag über die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland.
  • Wie hoch liegt die Inzidenz heute?
  • Wie viele Neuinfektionen gibt es?
  • Wie hoch ist die Hospitalisierungsrate?
  • Wie sehen die Corona-Zahlen der einzelnen Bundesländer im Vergleich aus?

Corona-Zahlen in Deutschland heute, am 16.10.21: Inzidenz, Neuinfektionen, Impfquote, Hospitalisierung laut RKI

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Samstag, 16.10.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 70,8 (Vortag: 68,7; Vorwoche: 63,8)
  • Neuinfektionen heute: 10.949
  • Infektionen gesamt: 4.365.107
  • Neue Todesfälle: 75
  • Todesfälle gesamt: 94.601
  • Impfquote (Erstimpfung): 68,8 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 65,6 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 2,02 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15.

Corona-Zahlen der Bundesländer – So hoch sind die Inzidenzwerte in allen Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 129,1 – Thüringen
  • 105,2 – Sachsen
  • 105,2 – Bayern
  • 93,1 – Baden-Württemberg
  • 82,1 – Berlin
  • 77,6 – Bremen
  • 62,3 – Sachsen-Anhalt
  • 61,0 – Saarland
  • 57,5 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 54,9 – Rheinland-Pfalz
  • 54,5 – Hessen
  • 54,2 – Brandenburg
  • 52,2 – Hamburg
  • 48,4 – Niedersachsen
  • 47,9 – Nordrhein-Westfalen
  • 27,1 – Schleswig-Holstein

Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Jahr 2021 hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Corona-Zahlen weltweit: Tote und Infizierte laut Johns-Hopkins-Universität

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete heute (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 240 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher rund 4,9 Millionen Menschen. Diese drei Länder waren und sind aktuell insgesamt am stärksten betroffen:
  • USA: 44.884.868 Infizierte und 723.754 Tote
  • Indien: 34.037.592 Infizierte und 451.814 Tote
  • Brasilien: 21.627.476 Infizierte und 602.669 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.366.833 Infizierte und 94.605 Tote.

Teils sehr hohe Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen

Bereits seit einiger Zeit werden zahlreiche Corona-Infektionen insbesondere bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen festgestellt. An Kitas und Schulen wird regelmäßig auf das Virus getestet. Die Covid-19-Impfstoffe sind bislang ab 12 Jahren zugelassen. Die Impfquote bei 12- bis 17-Jährigen ist noch wesentlich niedriger als bei Erwachsenen. Kinder und Jugendliche erkranken zwar deutlich seltener schwer an Covid-19 als ältere Menschen, es gibt aber noch offene Fragen rund um Langzeitfolgen.