• Das RKI veröffentlicht jeden Tag die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland
  • Die Fallzahlen stiegen laut Robert-Koch-Institut in diesem Sommer früher wieder an als im Vorjahr
  • Beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern haben Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten den Kurs in der Pandemie für Herbst und Winter festgelegt.
  • In diesem Artikel stehen Informationen zur Zahl der Neuinfektionen, den aktuellen Inzidenzwerten sowie zur Impfquote heute, am Mittwoch, 11.08.2021

Corona-Zahlen Deutschland aktuell: Inzidenz, Neuinfektionen und Impfquote am 11.08.2021

Welchen Wert haben Corona-Zahlen in Deutschland – insbesondere die Werte der Neuinfektionen die Inzidenz künftig, wenn es um die Beurteilung der Corona-Lage in Deutschland geht? Das ist eine der Fragen, die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten heute beim Corona-Gipfel diskutiert haben. Die Inzidenz war lange Zeit ein wesentlicher Maßstab und Grundlage für politische Entscheidungen, etwa eine Verschärfung oder Rücknahme von Corona-Regeln.
Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an. Die Entwicklung der Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Experten und die Regierung, ob Beschränkungen verschärft oder gelockert werden, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse.
Wie auch immer die Entscheidung heute ausfällt: Hier sind die Corona-Zahlen für Deutschland heute – Mittwoch, 11.08.2021 – im Überblick:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 25,1 (Vortag: 23,5; Vorwoche: 18,5)
  • Neuinfektionen heute: 4996
  • Infektionen gesamt: 3.799.425
  • Neue Todesfälle: 14
  • Todesfälle gesamt: 91.817
  • Impfquote (Erstimpfung): 62,5 Prozent
  • Impfquote gesamt: 55,1 Prozent

Aktuelle Inzidenz der einzelnen Bundesländer – die Coronazahlen für Deutschland

Die Inzidenzen steigen in ganz Deutschland stetig an. Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist der Inzidenzwert aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 62,1 – Hamburg
  • 46,4 – Schleswig-Holstein
  • 42,9 Berlin
  • 37,0 – Nordrhein-Westfalen
  • 32,9– Saarland
  • 25,8 – Bremen
  • 24 – Hessen
  • 20,9 – Rheinland-Pfalz
  • 19,2 – Baden-Württemberg
  • 18,8 – Niedersachsen
  • 18,2 Bayern
  • 17,4 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 13,5 – Brandenburg
  • 8,7 – Sachsen-Anhalt
  • 8,0 – Sachsen
  • 6,5– Thüringen

Corona-Inzidenz und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 2480 Neuinfektionen  binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Mittwoch, 04.08.2021, waren 3571 Neuinfektionen gemeldet worden.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9. Nun steigen die Zahlen und die Inzidenz seitdem wieder, aufgrund der neuen Delta-Variante. Sie sind aber aktuell – im Vergleich zu anderen Ländern Europas – weiterhin auf niedrigem Niveau.

Corona-Zahlen der Johns-Hopkins-Universität zu Infizierten und Toten

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6:00 Uhr) weltweit mehr als 203 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,3 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 36.051.023 Infizierte und 618.114 Tote
  • Indien: 31.998.158 Infizierte und 428.682 Tote
  • Brasilien: 20.212.642 Infizierte und 564.773 Tote
  • Deutschland ist weltweit auf Rang 13 – mit laut JHU aktuell 3.799.425 Infizierten und 91.817 Toten.

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt deutlich früher als im vergangenen Jahr

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt in diesem Jahr deutlich früher wieder an als im Vorjahr – ebenso die Inzidenz. Das geht aus einem Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Betroffen seien vor allem jüngere Menschen, zunehmend aber auch die mittlere Altersgruppe.
Das RKI schätzt in dem Bericht die Gefährdung für die Gesundheit der noch nicht oder nur einmal gegen das Coronavirus geimpften Bevölkerung insgesamt weiter als „sehr hoch“ ein. Mittlerweile sei es wieder so, dass die Gesundheitsämter nicht mehr alle Infektionsketten nachverfolgen könnten. Zwar sei die Zahl der Infizierten, die stationär in Krankenhäusern behandelt werden müssten, bislang noch gering. Inzwischen gebe es aber auch hier eine Stagnation, wobei der Anteil der jüngeren Patientinnen und Patienten zunehme.
Das RKI wies darauf hin, dass es auch im Sommer 2020 nach einem zeitweisen Rückgang wieder einen Anstieg der Infektionszahlen gegeben habe. Allerdings sei dies im vergangenen Jahr erst etwa fünf Wochen später aufgetreten als jetzt, heißt es in dem Bericht.

Corona-Gipfel: Das sind die Beschlüsse von Merkel und den Ministerpräsidenten

Es soll kein neuer Lockdown kommen, Corona-Schnelltests sollen ab Anfang Oktober kostenpflichtig sein. Und zwar für alle Ungeimpften. Weiterhin kostenlose Schnelltests soll es demnach aber für Menschen geben, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt – also insbesondere Schwangere und Unter-18-Jährige. Alle Informationen zu den Beschlüssen des Corona-Gipfels lest ihr in folgendem Artikel: