• Aktuell steigen die Corona-Zahlen und die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland.
  • Jedoch gibt es weiter Fortschritte bei der Zahl der Impfungen: Wie hoch ist die Impfquote laut Impfdashboard?
  • Wie hoch sind die Corona-Zahlen in Deutschland laut Dashboard des RKI heute, am Donnerstag, 22.07.2021?

Corona-Zahlen in Deutschland heute: Inzidenz und Neuinfektionen am Donnerstag, 22.07.21

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab. Anhand dieser Zahl entscheiden Experten und die Regierung, ob Corona-Regeln verschärft oder gelockert werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an. Alle Corona-Zahlen für heute – am Donnerstag, 22.07.2021 – im Überblick.
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 12,2 (Vortag: 11,4 ; Vorwoche: 8)
  • Neuinfektionen heute: 1890
  • Infektionen gesamt: 3.750.503
  • Genesene (rund): 3.642.600
  • Neue Todesfälle: 42
  • Todesfälle gesamt: 91.458

Corona-Inzidenz und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 2203 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Donnerstag, 15.07.2021, hatte das RKI 1642 Neuinfektionen gemeldet.
Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, lag laut RKI gestern bei 11,4 und hatte am Mittwoch vergangener Woche bei 8 gelegen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Nun steigen die Zahlen wieder, aufgrund der neuen Delta-Variante. Seit Anfang Juli nehmen die Neuninfektionen wieder etwas zu und die Inzidenz steigt. Bleibt aber weiterhin auf niedrigem Niveau.

Aktuelle Inzidenzwerte der einzelnen Bundesländer

Die Inzidenzen steigen in ganz Deutschland stetig an. Wo ist der Inzidenzwert aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 22,6 – Berlin
  • 16,9– Hessen
  • 16,6– Saarland
  • 14,9 – Hamburg
  • 14,8– Bremen
  • 14,4– Nordrhein-Westfalen
  • 13,9– Rheinland-Pfalz
  • 13,9– Niedersachsen
  • 11,8– Bayern
  • 10,6– Schleswig-Holstein
  • 10,3 – Baden-Württemberg
  • 4,7– Thüringen
  • 3,8 – Brandenburg
  • 3,4– Sachsen
  • 2,7– Mecklenburg-Vorpommern
  • 2,8– Sachsen-Anhalt

Corona-Zahlen der Johns-Hopkins-Universität zu Infizierten und Toten

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6:00 Uhr) weltweit mehr als 191,9 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 34.226.776 Infizierte und 609.861 Tote
  • Indien: 31.216.337 Infizierte und 418.480 Tote
  • Brasilien: 19.473.954 Infizierte und 545.604 Tote
  • Deutschland ist weltweit auf Rang 12 – mit laut JHU aktuell 3.756.497 Infizierten und 91.466 Toten.

Impfquote Deutschland: Erstimpfung und Zweitimpfung laut Impfdashboard

Die Bundesregierung gibt die aktuellen Zahlen zur Impfung täglich im Impfdashboard bekannt. So ist die Lage (Stand 21.07.21):
  • Anteil Erstimpfungen: 60,2 %
  • Anteil Zweitimpfungen: 47,3 %

Mehr als 47 Prozent der Bevölkerung in Deutschland voll geimpft

In Deutschland sind inzwischen mehr als 47 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch wurden am allein Dienstag 572.482 Impfdosen verabreicht.
„In keinem anderen Land Europas sind damit mehr Menschen geimpft als in Deutschland“, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch auf Twitter. Das reiche jedoch noch nicht, um die Delta-Variante des Virus einzudämmen.

Länder setzen zunehmend auf mobiles Impfen wegen sinkender Impfzahlen

Impftermine werden abgesagt, die Zentren leeren sich. Deutschlands Corona-Impffortschritt verlangsamt sich, obwohl die Inzidenz wieder steigt. Mit kreativen Lösungen wollen die Länder nun Bürger von der Spritze überzeugen. Angesichts sinkender Nachfrage nach Corona-Impfungen setzen die Bundesländer zunehmend auf flexible Lösungen, um mehr Menschen zu erreichen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Das Interesse an einer Impfung lässt vielerorts nach, teilweise werden Impfzentren geschlossen. Außerdem gibt es immer mehr mobile Impfteams, und Menschen können sich vielerorts auch ohne Termin eine Spritze holen. Trotz der sinkenden Zahlen sind bislang nur wenige Impfdosen verfallen.
Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) sinkt die Anzahl der täglich verabreichten Impfdosen in Deutschland. Am Dienstag wurden beispielsweise nur 572.482 Dosen gespritzt, verglichen mit dem Höchststand von 1,5 Millionen am 9. Juni. Besonders die Impfzentren verzeichneten einen Rückgang laut dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung. Aber auch die Arztpraxen sind demnach weit vom Rekord entfernt. Gleichzeitig steigt die Inzidenz wieder.