• Die Inzidenz in Deutschland steigt wieder an - und auch die Zahl der täglichen Neuinfektionen erhöht sich.
  • Bei jedem zehnten aus den Bundesländern gemeldeten Delta-Fall lagen Angaben über einen möglichen Zusammenhang mit Auslandsreisen vor.
  • Wie hoch sind die Corona-Zahlen laut Dashboard des RKI heute, am Freitag, 16.07.2021, in Deutschland?

Corona-Zahlen in Deutschland heute: Inzidenz und Neuinfektionen am Freitag, 16.07.21

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab. Anhand dieser Zahl entscheiden Experten und die Regierung, ob Corona-Regeln verschärft oder gelockert werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an. Alle Corona-Zahlen für heute – am Freitag, 16.07.2021 – im Überblick.
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 8,6 (Vortag: 8,0; Vorwoche: 5,5)
  • Neuinfektionen heute: 1456
  • Infektionen gesamt: 3.741.781
  • Genesene (rund): 3.638.200
  • Neue Todesfälle: 18
  • Todesfälle gesamt: 91.337
  • R-Wert: 1,33 (Vortag 1,18)

Deutschland-Karte mit aktuellen Zahlen zur 7-Tage-Inzidenz

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Nun steigen die Zahlen wieder, aufgrund der neuen Delta-Variante. Seit Anfang Juli nehmen die Neuninfektionen wieder etwas zu und die Inzidenz steigt. Bleibt aber weiterhin auf niedrigem Niveau.

Inzidenz um mehr als 40 Prozent gegenüber der Vorwoche gestiegen

Nordrhein-Westfalen war das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen, 347 Menschen haben sich dort infiziert. In Bayern sind es 240 gewesen und in Baden-Württemberg 159. Bayern und Bayern-Württemberg haben jeweils 5 Todesfälle gemeldet.

Aktuelle Inzidenzwerte der einzelnen Bundesländer

Die Inzidenzen steigen in ganz Deutschland stetig an. Wo ist der Inzidenzwert aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 13,9Berlin
  • 11,7 – Bremen
  • 11,7 – Hamburg
  • 11,3 – Hessen
  • 10,1 – Rheinland-Pfalz
  • 10,0 – Nordrhein-Westfalen
  • 9,4 – Bayern
  • 8,2 – Baden-Württemberg
  • 8,0 – Niedersachsen
  • 7,0 – Saarland
  • 6,2 – Schleswig-Holstein
  • 5,4 – Brandenburg
  • 3,4 – Thüringen
  • 3,0 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 2,9 – Sachsen
  • 2,4 – Sachsen-Anhalt

Corona-Zahlen der Johns-Hopkins-Universität zu Infizierten und Toten

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6:00 Uhr) weltweit mehr als 188 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 33.974.299 Infizierte und 608.387 Tote
  • Indien: 30.987.880 Infizierte und 411.989 Tote
  • Brasilien: 19.262.518 Infizierte und 535.942 Tote
  • Deutschland ist weltweit auf Rang 12 - mit laut JHU aktuell 3.748.379 Infizierten und 91.332 Toten.

Intensivbetten-Belegung: Corona-Lage mit neuen Kriterien bewerten?

Die Debatte über weitere Kriterien für Corona-Maßnahmen als die Inzidenz – etwa die Auslastung der Krankenhäuser – läuft. Da sind diese Corona-Zahlen interessant: Nach Angaben des Landesgesundheitsamts waren zu Wochenbeginn fast 20 Prozent der betreibbaren 2371 Intensivbetten frei – also gut 450. Die Zahlen zur Intensivbetten-Belegung gibt das DIVI-Register, das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bekannt.

Kostenpflichtige Corona-Tests für Impfverweigerer

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat sich für ein Ende kostenloser Corona-Tests ausgesprochen, sobald alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. „Die kostenlosen Schnelltests ermöglichen derzeit allen die in einer Pandemie größtmögliche Freiheit. Diese Kosten werden von der Allgemeinheit getragen und das ist auch richtig, solange nicht jeder die Möglichkeit hat, einen vollumfänglichen Impfschutz zu erhalten“, sagte Bareiß am Donnerstag. Klar sei aber auch, dass Impfverweigerer sich ihrer Verantwortung bewusst sein müssten und zukünftig die Kosten für dann noch notwendige Tests selbst tragen sollten. «Das ist eine Frage der Gerechtigkeit», sagte Bareiß.
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