Schön am Strand liegen oder durch die Berge wandern, am Pool ein Buch lesen oder durch malerische Altstädte schlendern – die Urlaubshochsaison steht in den Startlöchern. Aber was, wenn im Urlaub plötzlich der Kopf weh tut oder man mit Erbrechen zu kämpfen hat? Viele Reisende haben zwar an alles gedacht, aber nicht an Medikamente. Hier findet ihr Tipps, welche Mittel unbedingt in die eigene Reiseapotheke eingepackt werden müssen und was in Corona-Zeiten nicht im Gepäck fehlen darf.

Zu lange in der Sonne – Soforthilfe bei Sonnenbrand

Gerade im Sommerurlaub kann es schnell passieren, dass man in der Sonne einnickt und mit einem knallroten Rücken aufwacht. Im Medikamentenbeutel sollte deshalb eine spezielle After-Sun-Lotion nicht fehlen. Diese spendet Feuchtigkeit und kühlt. Wenn der Sonnenbrand richtig heftig ist, hilft der Wirkstoff Panthenol. Dieser unterstützt die Wundheilung. Um Sonnenbrand überhaupt erst zu vermeiden, darf eine Sonnencreme nicht fehlen.

Insektenstiche, Übelkeit, leichte Erkältung: Die häufigsten Beschwerden im Urlaub

Auch wenn der Sommerurlaub noch so schön ist, gibt es immer Kleinigkeiten, die nerven: Mücken etwa. Ein Insektenschutzmittel und eine Creme oder ein Spray, die gegen den Juckreiz helfen, sollten mit im Gepäck sein.
Viele Reisende kämpfen bei längeren Autofahrten mit Reiseübelkeit. Dagegen können bestimmte Kaugummipräparate helfen. Es gibt auch noch Pflaster und Zäpfchen, die dagegen helfen. Häufige hat man im Urlaub auch mit Erkältungssymptomen zu kämpfen. Etwa, weil die Klimaanlage im Flugzeug oder im Bus zu kalt war. Darum einen Nasenspray und Mittel gegen Husten, etwa Saft oder Bonbons, einpacken.
Wer im Urlaub etwas Falsches gegessen oder getrunken hat, bekommt recht schnell die Retourkutsche. Und zwar in Form von Durchfall. Was deshalb immer mit im Gepäck sein sollte: Elektrolytlösungen, Loperamid als Akuthilfe und Perenterol, um den Darm zu beruhigen

Reiseapotheke in Corona-Zeiten

Die übliche eigene Apotheke für Reisen muss dieser Tage an die Pandemie-Bedingungen angepasst werden. Bedeutet: Genügend Schutzmasken einpacken, Desinfektionsmittel mitnehmen. Bei den Masken darauf achten, in welches Land man reist und welche Art von Maske dort getragen werden muss.

Pflaster, Schmerzmittel und Co.: Was bei einer Reise nicht fehlen darf

Eine kleine Schere, Verbandsmaterial, Pflaster und Wunddesinfektion gehören in die Medikamententasche. Ebenso eine Pinzette – wer eine Zecke hat oder in etwas tritt, ist dafür dankbar. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sind gerade bei Kopfschmerzen im Urlaub die Rettung.

Individuelle Medikamente nicht vergessen

Ob Diabetes, chronische Erkrankung oder Verhütungsmittel wie die Pille: Solche Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden müssen, sollten Reisende in ausreichender Menge mitnehmen. Und darauf achten, dass diese bei der richtigen Temperatur gelagert werden. Die Barmer Krankenkasse empfiehlt in einer Mitteilung, bei solchen Medikamenten die benötigte Menge plus etwa 50 Prozent mitzunehmen. Dann ist man auch abgesichert, wenn sich die Rückreise verschieben sollte.

Mit dem Auto in den Urlaub – darauf müssen Reisende achten

Gerade in der Pandemie fahren viele Reisende lieber mit dem Auto in den Urlaub. Eine Checkliste für den Urlaub mit dem Auto findet ihr in diesem Artikel.

Beliebte Urlaubsländer und welche Regeln dort für die Einreise gelten

Wegen der Pandemie ist sorgenfreies Reisen leider noch nicht möglich. Hier findet ihr im jeweiligen Artikel, wie die Lage in den Ländern ist, welche Corona-Regeln gelten und auf was Touristen bei der Einreise achten müssen.
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