• Deutschland und Schweden haben nach wie vor die günstigsten Übernachtungspreisen
  • Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind dabei am teuersten
  • Ein Campingurlaub soll auf jeden Fall rechtzeitig geplant und gebucht werden
  • Mit welchen Preisen ist 2021 zu rechnen?
Nach mehr als einem Jahr hebt die Bundesregierung die Reisewarnung für touristische Reisen in Corona-Risikogebiete am 1. Juli auf. Das betrifft fast 100 Länder weltweit. Dann wird auch das Reisen mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen in ganz Europa wieder möglich sein.

Mit diesen Kosten muss auf deutschen Campingplätzen gerechnet werden

Preise für eine Campingfamilie (Womo/Wohnwagen oder Zelt und Kind ab 10 Jahren)
  • Am günstigsten ist das Bundesland Thüringen mit 29,76 Euro
  • In Nordrhein-Westfalen sind es 32,38 Euro
  • Am teuersten ist Campingurlaub in den touristischen Hochburgen:
  • Mecklenburg-Vorpommern 38,82 Euro
  • Bayern 36,96 Euro
  • Baden-Württemberg 36,50 Euro
  • Schleswig-Holstein 35,71 Euro
Die höchsten Preissteigerungen im Vergleich zu 2020 verzeichnet Bayern mit sechs Prozent, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit vier Prozent. Sehr moderat fällt der Preisanstieg von 1 Prozent in Thüringen und Brandenburg aus.

Vergleichspreise und sonstige Reisekosten

Im Durchschnitt zahlt eine Camperfamilie dieses Jahr in der Sommer-Hauptsaison 44,72 Euro auf einem europäischen Campingplatz. Im ADAC-Vergleichspreis enthalten sind der Wohnmobil- oder Caravanstandplatz sowie die Nebenkosten wie Strom, warme Duschen und Kurtaxe. Uwe Frers, Camping-Experte und Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, ergänzt: “Bei den Vergleichspreisen sollten auch immer die Kosten für Maut, Treibstoff, Wartung und Verschleiß für An- und Abfahrt berücksichtigt werden.” Je nach zurückgelegter Entfernung und Dauer der Campingreise könnten so erhebliche Mehrkosten anfallen, die berücksicht werden sollten. Mit Lockerung der Reisebeschränkungen erwartet Frers für die Campingsaison 2021 erneut eine extrem starke Nachfrage nach Campingurlaub. Deshalb rät der Experte, Campingreisen rechtzeitig zu planen und den Wunschplatz schon jetzt online zu buchen. Auf Pincamp.de finden die Nutzer für jeden gelisteten Campingplatz den aktuellen ADAC Vergleichspreis.
ADAC Vergleichspreise für Europa ( Stand 2021)
ADAC Vergleichspreise für Europa ( Stand 2021)
© Foto: pincamp.de

So teuer sind Campingplätze im europäischen Ausland

Die höchsten Übernachtungspreise zahlen Camperfamilien 2021 in der Schweiz, dort sind es im Schnitt 54,63 Euro
Italien und Kroatien folgen mit 54,30 Euro und 50,30 Euro pro Familienübernachtung.
In Spanien bezahlt man 47,23 Euro
Dänemark 45,50 Euro
Österreich 44,16 Euro
Frankreich 43,00 Euro
Niederlanden 42,88 Euro
Noch günstiger kann eine Camperfamilie in Großbritannien 39,58 Euro übernachten.
Die höchsten Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es in den Niederlanden (sechs Prozent) und Deutschland (vier Prozent). In Dänemark und Frankreich wurden die Übernachtungspreise nicht erhöht.

Camping in Deutschland

ADAC Vergleichspreise: Diese Erhebung basiert auf den Preis-Angaben von über 5.500 Campingplätzen für eine Übernachtung in der Hochsaison. Das Ergebnis: Deutsche Camper übernachten im eigenen Land nach wie vor besonders preiswert. Nach einer Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr um 1,50 Euro zahlt eine Camperfamilie mit zwei Erwachsenen und einem 10-jährigen Kind 2021 hierzulande durchschnittlich 35,43 Euro pro Übernachtung.