So, Weihnachten ist vorbei. Ein Glück. Denn nun müssen wir mit den Folgen kämpfen. Nicht nur mit den seelischen Schäden, weil sich Tante und Onkel in Anwesenheit der Kinder unter dem Baum lautstark gezofft haben. Auch die körperlichen Auswirkungen sind immens. Das Festessen bringe den Verdauungstrakt häufig an die Belastungsgrenze, mit Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfen, beklagt die Deutsche Leberstiftung. Manche konsumierten pro Weihnachtstag 6000 Kalorien, „was dem Dreifachen der empfohlenen Tageszufuhr entspricht und speziell unser wichtiges Stoffwechselorgan Leber extrem belastet“, heißt es.
Laut einer dänischen Studie sind die Cholesterinwerte nach Weihnachten oft deutlich zu hoch, was Schlaganfälle oder Herzinfarkte begünstige. Tatsächlich hat man in Schweden einen Zusammenhang zwischen Weihnachten und einem erhöhtem Infarktrisiko aufgezeigt.

Durchatmen, bevor Silvester ansteht

Deshalb jetzt auf die Bremse treten und Schonkost-Tage einlegen, bevor es Fondue zu Silvester gibt. Aber auch hier heißt es Vorsicht: Laut Robert-Koch-Institut gibt es einen Zusammenhang zwischen Durchfallerkrankungen und Fleischfondue. Rohes Fleisch werde oft mit bloßen Fingern angefasst, das befördere Keime in den Körper.
Die letzten Tage im Jahr sind also eine echte Belastung für die Gesundheit. Bloß gut, dass wir bald ein ganzes Jahr zum Regenerieren haben.