• Wegen der Corona-Pandemie konnten 2020 die meisten Weihnachtsmärkte nicht stattfinden
  • In einigen Bundesländern wurde aber nun beschlossen: 2021 soll es anders sein
  • Sachsen wird erst Ende Oktober die nächste Corona-Verordnung beschließen – da soll es auch um Weihnachtsmärkte gehen
  • Schon jetzt äußert sich die Kultusministerin: 2021 sollen Weihnachtsmärkte stattfinden
  • In Dresden soll der Striezelmarkt noch länger als gewohnt gehen
Nach dem coronabedingten Ausfall 2020 soll der weltberühmte Dresdner Striezelmarkt in diesem Advent wieder stattfinden. „Die Planungen laufen auf Hochtouren“, sagte der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Robert Franke, am Dienstag in der Landeshauptstadt. Und das Spektakel soll zudem früher als üblich beginnen, schon am 22. November.

Weihnachtsmarkt in Dresden findet statt

Angesichts der positiven Erfahrungen mit den in der Pandemie geöffneten Wochenmärkten und dem Stadtfest am vergangenen Wochenende bestehe Zuversicht, dass die 587. Ausgabe so möglich ist, wie es die Gäste erwarten, „mit Markttreiben, Glühwein und Kulturprogramm“.
Der Dresdner Striezelmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt und lockt in normalen Jahren rund zwei Millionen Menschen aus dem In- und Ausland an. Er ist vor allem für Hersteller und Händler von Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge wichtig, die in der Vorweihnachtszeit einen Großteil ihres Umsatzes machen. 2020 hatte die Stadt auch die 586. Ausgabe vorbereitet, Hygiene- und Besucherkonzept angepasst. Zwei Tage vor Beginn musste das vorweihnachtliche Spektakel dann aufgrund des Infektionsgeschehens doch komplett abgesagt werden - samt aller Veranstaltungen.


Corona in Sachsen: Weihnachten wird bald besprochen

Die sächsische Landesregierung will bei der nächsten Diskussion um die Corona-Verordnung das Thema Weihnachtsmärkte gesondert besprechen. Die aktuelle Corona-Verordnung gilt in Sachsen bis zum 21. Oktober.