Der Deutsche Wetterdienst hat erneut eine Warnung für Berlin und Brandenburg ausgesprochen. Örtlich entsteht durch Sprühregen und gefrierende Nässe Glätte/Glatteis, im Tagesverlauf von West-Südwest nach Ost-Nordost abnehmend.
Für den Abend und die Nacht auf Mittwoch warnt der DWD vor gebietsweiser Glättegefahr meist im Nordosten und Osten Brandenburgs, in der Uckermark bis in die frühen Morgenstunden hinein.
Die Warn-App NINA meldet für folgende Städte und Landkreise verbreitete Glätte und Glatteis: Frankfurt (Oder), Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Potsdam, Brandenburg an der Havel, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Prignitz und Landkreis Teltow-Fläming (Stand: 7.45 Uhr). Am Dienstagabend (20.35 Uhr) wurde die Warnung vor verbreiteter Glätte durch gefrierenden Regen per Nina-Warnapp erneuert.
Bereits in der Nacht zum Montag bis in den Vormittag hinein warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glatteis - nicht nur von der Oberpfalz über Thüringen und Nordhessen bis ins südliche Niedersachsen. Per Unwetter-Warnapp Nina wurde auch vor glatten Straßen und Fußwegen im Osten von Brandenburg rund um Frankfurt (Oder) gewarnt. Die Warnapp Katwarn gab ebenfalls eine Meldung für den Nordwesten Brandenburgs von Henningsdorf über Oranienburg, Kremmen bis Neuruppin.
„Es ist Vorsicht geboten, wenn man dort draußen unterwegs ist“, sagte DWD-Meteorologe Marco Manitta. Den Prognosen zufolge wurde östlich der Elbe erneut eine strenge Frostnacht erwartet, während die Nacht im Südwesten mit etwas Nieselregen frostfrei verlaufen soll.Verantwortlich für das Glatteis sei Tief „Per“ mit seinem über dem Seegebiet nördlich von Irland liegenden Kern.
In Brandenburg und Berlin galten laut DWD die Warnstufen 2 (markantes Wetter) und 3 (Unwetterwarnung)
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor glatten Straßen auch in Berlin und Brandenburg.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor glatten Straßen auch in Berlin und Brandenburg.
© Foto: Screenshot dwd.de

Dauerregen könnte für Hochwasser sorgen

Bis Mitte der kommenden Woche vertreibt laut DWD das neue Atlantiktief „Roland“ die letzten Reste der Kaltluft auch aus dem äußersten Nordwesten. Dabei könne es in der Nacht zum Dienstag in Ostbayern und in der Nacht zum Mittwoch an der Grenze zu Polen noch zu Glatteisregen kommen. Ungewöhnlich milde Temperaturen mit Höchstwerten zwischen 10 und 15 Grad werden ab Mittwoch im Westen und Südwesten sowie im äußersten Osten erwartet.
„Frost, Glätte, Glatteis und Schnee werden durch Wind und viel Regen ersetzt“, sagte Manitta. Dabei drohe eine Dauerregenlage in den westlichen und südlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen. Hinzu komme, dass die Schneefallgrenze auf über 2000 Meter steige, so dass zusätzlich Schneeschmelze für steigende Flusspegelstände sorgen könne.
„Winterfreunde bekommen also einen herben Dämpfer versetzt und daran wird sich mindestens bis Jahresende auch nichts ändern“, erklärt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Die Höchsttemperaturen liegen am Mittwoch nordöstlich der Elbe zwischen drei und sieben Grad, sonst zwischen 9 und 14 Grad. Am Donnerstag wird es nochmals milder.
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