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OSZE-Außenminister beraten vor allem über Ukraine-Krise

Außenminister Heiko Maas will am Rande des OSZE-Treffens mit seinen Amtskollegen aus der Ukraine und Russland, Pawel Klimkin und Sergej Lawrow, zusammenkommen.
Außenminister Heiko Maas will am Rande des OSZE-Treffens mit seinen Amtskollegen aus der Ukraine und Russland, Pawel Klimkin und Sergej Lawrow, zusammenkommen. © Foto: Christoph Soeder/dpa
dpa-infocom / 06.12.2018, 06:51 Uhr
Mailand (dpa) Die Außenminister der 57 OSZE-Mitgliedstaaten kommen heute in Mailand zu ihrem jährlichen Treffen zusammen, bei dem es vor allem um die Ukraine-Krise und die atomare Rüstung gehen wird.

Außenminister Heiko Maas will sich am Rande der Konferenz mit seinen Kollegen aus der Ukraine und Russland, Pawel Klimkin und Sergej Lawrow, treffen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde 1973 mitten im Kalten Krieg als KSZE zur Friedenssicherung gegründet. Sie versucht heute unter anderem, mit Beobachtern in der Ostukraine zur Entschärfung des Konflikts zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen beizutragen - bisher ohne Erfolg. Die Kämpfe halten trotz eines Friedensabkommens seit 2014 an.

Zuletzt ist der Ukraine-Konflikt durch die Festsetzung von drei ukrainischen Schiffen samt Matrosen vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim eskaliert. Deutschland hat angeboten zu vermitteln.

In den Gesprächen in Mailand wird es aber auch um den wichtigen INF-Abrüstungsvertrag über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen gehen. Die USA werfen Russland einen Verstoß gegen das Abkommen vor und haben mit einer Aufkündigung gedroht. Sollte es dazu kommen, könnte ein neues atomares Wettrüsten beginnen.

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