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Kurz nach dem Start
US-Flugzeug lässt Treibstoff über Grundschule ab

Einsatzkärfte vor Ort kümmern sich um Eltern und Kinder. Das Flugzeug musste den Treibstoff, um das Gewicht bei der Landung zu reduzieren.
Einsatzkärfte vor Ort kümmern sich um Eltern und Kinder. Das Flugzeug musste den Treibstoff, um das Gewicht bei der Landung zu reduzieren. © Foto: Scott Varley/The Orange County Register/AP/dpa
DPA / 15.01.2020, 03:43 Uhr - Aktualisiert 15.01.2020, 09:14
Los Angeles (dpa) Ein Passagierflugzeug hat kurz nach dem Start in Los Angeles wegen eines Triebwerkproblems Kerosin über mehreren Schulen im Stadtgebiet abgelassen. Dabei wurden nach Feuerwehrangaben mehr als 40 Menschen leicht verletzt, mindestens die Hälfte davon waren Schüler.

Allein auf dem Spielplatz einer Grundschule seien 20 Kinder und 11 Erwachsene verletzt worden. Im Krankenhaus habe aber niemand behandelt werden müssen.

Keine Angaben machte die Feuerwehr dazu, um welche Art von Verletzungen es sich handelte. Die Beschwerden seien durch den Treibstoff ausgelöst worden, hieß es lediglich. In Medienberichten war von sechs betroffenen Schulen und bis zu 60 Verletzten die Rede, die über Atemwegs- und Hautreizungen klagten.

Das Gebiet, in dem die Schulen liegen, befindet sich etwa 20 Kilometer östlich des Flughafens. Ein Sprecher der US-Fluggesellschaft Delta Airlines sagte der "Los Angeles Times", die Boeing 777 sei auf dem Weg nach Shanghai gewesen, habe aber kurz nach dem Start wegen eines Triebwerkproblems umdrehen müssen. Der Treibstoff sei abgelassen worden, um das Gewicht bei der Landung zu reduzieren. Die Maschine sei sicher gelandet. Der Langstreckenflug nach Shanghai hätte planmäßig etwa 14 Stunden gedauert, die Maschine war also komplett vollgetankt.

Die "Los Angeles Times" berichtete unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher, zwei Klassen der Grundschule in Cudahy südlich der Stadtgrenze von Los Angeles seien zu dem Zeitpunkt außerhalb des Schulgebäudes gewesen. Die Feuerwehr riet Anwohnern dazu, wegen des stechenden Kerosin-Geruchs Türen und Fenster geschlossen zu halten. Mehr als 70 Feuerwehrleute und Sanitäter waren im Einsatz.

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