Irina sitzt in dunkelblauen Badelatschen auf einem Plastikstuhl in ihrem Wahlkampfbüro an der Pionerskaya und lässt sich von einer Mitstreiterin schminken, für neue Wahlfotos. Die Augen der 32-Jährigen leuchten, sie erzählt, wie sie mit ihren Helfern Hausflure abklappert und mit Rentnern Wohnnebenkosten diskutiert. „Wer gewinnen will, kann den Wahlkampf gar nicht früh genug anfangen!“ Sie habe schon vergangenen Herbst gewusst, dass sie ...