Da der Staat nicht in die Religionsfreiheit eingreifen darf, ist es daher ein vernünftiger Schritt, wenigstens die Moscheegemeinden stärker mit ihrem regionalen Umfeld zu verbinden und so ihre gesellschaftliche Bedeutung zu stärken. Eine staatliche Förderung von Beratungen oder von Initiativen vor Ort kann im besten Fall Parallelgesellschaften entgegenwirken und Verbindungen in die Gesellschaft aufbauen. Eines Tages könnten sich Moscheegemeinden mit eigenen Imamen – wie die Kirchen – als Teil des deutschen Gemeinwesens begreifen statt als Fremdkörper.