Nach massiven Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn aufgrund der extremen Witterung rollen vielerorts die Züge wieder. „Rund 95 Prozent des Streckennetzes sind wieder befahrbar - allerdings häufig mit Einschränkungen und teils hohen Verspätungen“, teilte der bundeseigene Konzern am Donnerstag mit. Nach wie vor erschwerten Schnee, vereiste Oberleitungen und Temperaturen von bis zu minus 26 Grad die Räum- und Reparaturarbeiten, hieß es. „Aktuell kommt es regional noch zu großen Einschränkungen im Harz-Weser-Netz und
in Thüringen.“

Mitarbeiter der Bahn im Dauereinsatz

Tausende Mitarbeiter seien rund um die Uhr im Einsatz, mehr als 22 000 Mal seien Schneeräumkräfte bislang in die Bahnhöfe ausgerückt. Mehr als ein Dutzend Aufenthaltszüge seien in den Bahnhöfen bereitgestellt worden. Zudem seien bis Donnerstag rund 2000 Hotel- und Taxigutscheine ausgestellt worden.
Auf den Ost–West-Verbindungen gebe es inzwischen wieder ein eingeschränktes, aber stabiles Angebot. „Auch zwischen Nord und Süd verkehren wieder mehr Züge“, teilte die Bahn am Donnerstagmorgen mit. „Mit dem heutigen Betriebsbeginn wird zudem der grenzüberschreitende Verkehr in die Niederlande wieder aufgenommen.“ Dennoch komme es weiterhin zu deutlichen Verspätungen. Auch Zugausfälle seien möglich.