"Alle im Verein sind froh, dass jetzt Schluss ist. Es ist Zeit, dass Ferien sind: Runterfahren, ausschlafen, die Familie genießen", sagte der Schweizer nach der starken, aber auch ungewöhnlichen Premierensaison in der Fußball-Bundesliga. Die Spieler bekamen am Sonntag noch ihre Fitnesspläne und verabschiedeten sich in den vierwöchigen Urlaub.
Platz 11, 41 Zähler, punktgleich mit Stadtrivale Hertha BSC – das sorgte bei Trainer Urs Fischer und Geschäftsführer Sport, Oliver Ruhnert, für gute Laune. "Es war eine sehr schöne und erfolgreiche Saison", bilanzierte Oliver Ruhnert.
Zahlreiche Abgänge
Damit ein ähnliches Ergebnis auch in der kommenden Spielzeit wieder möglich ist, wartet auf Oliver Ruhnert viel Arbeit in den kommenden Wochen. Gikiewicz, Malli, Schlotterbeck, Reichel, Schmiedebach, Acrones-Opfermann und Polter stehen als Abgänge fest. Michael Parensen beendet seine Karriere, wird aber weiterhin im Verein aktiv sein. Mit Felix Kroos und Christian Gentner ist der Verein noch in Gesprächen. Ziel sei es, den Kader möglichst früh beisammen zu haben. Einen ähnlich große Mannschaft mit bis zu 33 Spielern wird es in der kommenden Saison nicht geben.
Doch die Eisernen brauchen nicht nur gute Spieler, sondern sind wohl wie kein anderes Team der Liga von ihren stimmgewaltigen Fans abhängig. Unions Präsident Dirk Zingler machte sich im Stadionheft vor der Partie gegen Düsseldorf so für eine Rückkehr der Fans stark. "Ich wünsche mir für den Start der neuen Saison klare und verständliche Regeln für die Wiederzulassung von Menschen zu Großveranstaltungen ohne Abstandsregeln." Und auch Unions Pressesprecher Christian Arbeit erklärte am Sonntag: "Wir wollen nicht nur vor 5000 Zuschauern spielen, sondern vor 22 0000. Wenn es nicht geht, muss man Kompromisse finden, aber nicht von Beginn an nur an reduzierte Möglichkeiten denken".  Dann könnte die Zeit der Zaunpartys an der Alten Försterei schnell vergessen sein.

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