Die Berliner Volleyballer planen am 1. April ein virtuelles Abschiedsspiel für den Ex-Nationalspieler. Beginn ist 18.30 Uhr.
"In der aktuellen Ausnahmesituation ist es die wohl größtmögliche Bühne, die man einem Volleyballer für sein letztes Match bereiten kann: Georg Klein bekommt sein – etwas anderes – Abschiedsspiel", schreiben die BR Volleys am Freitagnachmittag ihren Fans. Geplant sei ein virtuelles "Allstar-Game" für den Mittelblocker. Mit einem Ticketkauf für dieses ganz spezielle Duell könne jeder den Verein in der Corona-Krise unterstützen.
Am virtuellen Spieltag werden die "Klein-aber-fein Volleys" auf die "GK7 Allstars" treffen, so die Ankündigung. Für beide Mannschaften wird Georg Klein am 1. April via Instagram in den nächsten zwölf Tagen seinen Kader sowie Trainer nominieren.
Das virtuelle Match soll demnach zum einen live und on demand über den Podcast der BR Volleys "Feinherb & Spritzig – alles zu den BR Volleys auf einem Deckel" kommentiert werden, zum anderen können Social-Media-User auf Twitter und Facebook das Spiel im Liveticker verfolgen.
"Natürlich kommen ehemalige Weggefährten zu Wort. Auch der scheidende Mittelblocker wird es sich selbst nicht nehmen lassen, in einer Rotation am Experten-Mikro vorbeizuschauen", so die BR Volleys.
Tickets sind wie zu jedem regulären Heimspiel im Ticketshop der BR Volleys erhältlich - als Unterstützung für den Verein. Karten gibt es ab 5 Euro. Im Gegenzug winken den Unterstützern ein individuelles E-Ticket als Erinnerungsstück und gleichzeitig den Namen jedes Ticketkäufers auf der Klatschpappe für das erste Heimspiel in der nächsten Saison, versprechen die BR Volleys.
Georg Klein will sich in Zukunft in erster Linie um seine Ausbildung bei der Polizei kümmern.
Klein kam 2017 vom VfB Friedrichshafen zu den BR Volleys. In seiner Karriere blickt der gebürtige Leipziger auf 14 Länderspiele zurück. Bei den Berlinern konkurrierte er zuletzt mit Jeffrey Jendryk und Nicolas Le Goff um die beiden Plätze im Mittelblock. "Er ist ein Kämpfer und ein absoluter Teamplayer: smart, zuvorkommend und immer loyal", sagte Volleys-Trainer Cedric Enard über den Spieler. "Er wird uns fehlen." Als Vizekapitän trug Klein beim deutschen Meister zusätzliche Verantwortung.
Zum Abschluss seiner Karriere hätte Klein gerne seinen dritten Meistertitel mit den BR Volleys gefeiert. Doch der vorzeitige Abbruch der Saison wegen des Coronavirus durchkreuzte diesen Plan schon vor Beginn der Playoffs. "Dieses Ende tut mir für ihn ganz besonders leid", sagte Enard. (mit dpa)