Regionalligist FSV Union Fürstenwalde tauscht sein Heimrecht in der 1. Runde des DFB-Pokal. Somit wird die Partie am 12. September, 15.30 Uhr bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ausgetragen – nach derzeitigem Stand allerdings ohne Zuschauer. Aufgrund erhöhter Anforderungen des Hygiene-Konzeptes des DFB, der Schaffung umfangreicher Voraussetzungen zur Fernseh-Übertragung und der zur kurzfristigen Herrichtung der Spiel- und Sicherheitsflächen in der Bonava-Arena sahen sich die Fürstenwalder laut einer Mitteilung vom Dienstag aus wirtschaftlicher Sicht zu diesem Schritt veranlasst.

Nach Corona Freundschaftsspiel mit VfL in Fürstenwalde

„Wir haben wirklich bis zur letzten Minute versucht, das bei uns zu stemmen, haben dann aber schweren Herzens heute den Antrag an den DFB-Pokal-Gesamtkoordinator Tobias Wolf abgeschickt“, sagte Union-Präsident Sieghard Richter dieser Zeitung. Er hatte in den vergangenen Tagen viele Telefonate mit dem DFB und dem Sportdirektor des VfL, Marcel Schäfer, geführt. „Mit den Wolfsburgern haben wir abgesprochen, dass sie nach der Corona-Zeit, und wenn es die Umstände zulassen, zu einem Freundschaftsspiel nach Fürstenwalde kommen.“
Der FSV Union will versuchen, seine Fans am Pokalspiel live teilhaben zu lassen. „Wir sind gerade dabei, die Aufstellung einer Großbildleinwand in der Bonava-Arena hinzubekommen“, erklärt Vorstandsmitglied Fred Wilczek.