Bei der Reserve des SV Babelsberg 03 begannen die Brandenburger im Stil einer Heimmannschaft, da nur ein Sieg der Garant für ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse des Landes bedeutete. Der Erfolg ließ nicht lang auf sich warten. Schon in der 4. Minute hatte Daniel Schimpf Alexander Tarnow freigespielt, der sich mit dem 1:0 bedankte.
Kurz danach hatte Schimpf die Chance weiter zu erhöhen. Der FC machte weiter Druck. Freistöße (8., 10.) Steffen Kräuters verfehlten zwar das Ziel, aber die Gastgeber hatten kaum Zeit sich zu sortieren. In der 13. Minute kam eine Vorlage Daniel Meyers bei Tarnow an und sein Schuss landete zum 2:0 im Netz.
Erst jetzt erwachten die Babelsberger und in der 17. Minute durfte Stahl-Torwart Christoph Böhm zum ersten Mal sein Können demonstrieren. Wenig später vergab Kon-Ho Lee in aussichtsreicher Position (24.), wie auch Konstantin Schmidt, der kurz vor den Pause über das Tor schoss.
Nach der Halbzeit investierten die Gastgeber mehr ins Spiel. So musste Böhm gleich zweimal auf den Posten (47., 48.) sein, um einen Torerfolg zu verhindern. Erst hielt er einen Freistoß und gleich danach lenkte er einen Ball aus dem Dreiangel zur Ecke. Eine Schlüsselszene!!
Jetzt wurde die Partie zum Schlagabtausch. Über gute Ansätze kamen die Gäste aber kaum hinaus. Erreichte dann doch der finale Pass die Stahl-Spieler, nutzten Kräuter (67.), Frank Bischof (70.) und Tim Kakoschky (72.) ihre Chancen nicht.
Bis zur 73. Minute. Da traf Rico Buczilowski aus zwölf Meter den Pfosten, der Ball sprang Schimpf vor die Füße und befördert das Leder über die Linie zum 3:0. Nur eine Minute später kam 03-Keeper Marc-Philipp Zuch mit den Fingerspitzen gerade noch an einen Schuss Buczilowskis. Der Widerstand der Babelsberger war nun gebrochen. Nach guten Vorarbeit Bischofs stellte Schimpf aus wenigen Metern den 4:0-Endstand her (84.).
Die Mannschaft des FC Stahl, die Trainer, Betreuer und der Vorstand sowie die über 150 mitgereisten Zuschauer und Fans waren am Schluss überglücklich, es wieder einmal geschafft zu haben. Man feierte gemeinsam auf den Rasen den Nichtabstieg.
Ein paar Kilometer weiter westlich wurde es richtig bitter für den Eisenhüttenstädter FC Stahl. Bis zur 84. Minute führte die Mannschaft beim Werderaner FC mit 2:1, hatte zu diesem Zeitpunkt 38 Punkte auf dem Konto und lag in der Blitztabelle auf dem 12. Platz. Dann glichen die Gastgeber aus und schickten mit dem 3:2-Siegtreffer in der Nachspielzeit die Oderstädter, mit nun 35 Zähler, in die Landesliga Süd. Der FC Stahl kletterte, dank des besseren Torverhältnisses mit 36 Punkten auf den 13. Platz, einen Rang vor den punktgleichen Elf des SV Guben Nord.