So langsam aber sicher wird es mit Blick auf die Saison 2022/2023 ernst. Unterstrichen wird das noch einmal durch die am Dienstag ausgeloste erste Runde im AOK-Landespokal. Zuvor waren die Mannschaften in zwei Töpfe, territorial geordnet nach Nord und Süd, aufgeteilt worden. „Leider ist das so“, bedauert Daniel Kraatz. Der Trainer des SV Eintracht Alt Ruppin aus der Landesliga Nord muss mit seinem Team ausgerechnet gegen den amtierenden Vizemeister dieser Staffel, den BSC Fortuna Glienicke antreten. „Es wäre einfach spannender für die Jungs, auch mal andere Plätze und Sportanlagen kennenzulernen.“ Letztlich nimmt es Kraatz jedoch sportlich und hofft mit seinen Jungs in die nächste Runde einziehen zu können.

Zepernick empfängt Brandenburgliga-Vizemeister Oranienburger FC Eintracht

Diese Aufgabe könnte sich für die SG Einheit Zepernick als sehr schwierig gestalten. Natürlich verfügt das Team von Coach Lucio Geral über reichlich fußballerische Qualität. Doch der Zweite der vergangenen Saison aus der Landesklasse Nord muss ausgerechnet gegen den Zweiten aus der Brandenburgliga antreten. „Der Oranienburger FC Eintracht ist ein undankbares Los. Den OFC schätze ich als die stärkste Mannschaft aus der Brandenburgliga ein“, sagt Geral.
Interessante Duelle erwarten die Zuschauer auch beim Lokalduell zwischen Landesligist FV Erkner und Brandenburgliga-Aufsteiger Germania Schöneiche. In Briesen wird für mindestens 90 Minuten sogar eine enge Freundschaft ruhen müssen: Die beiden Trainer Michael Pohl (FV Blau-Weiß Briesen) und Thorsten Beck (1. FC Frankfurt) kennen und schätzen sich seit langer Zeit – Beck war einst sogar Pohls Trauzeuge.
Nachfolgend die Paarungen in der Übersicht, gespielt wird am 3. September:
SV Grün-Weiss Brieselang – SV Babelsberg 03
SG Michendorf – MSV 1919 Neuruppin
Schönower SV – SV Altlüdersdorf
FC 98 Hennigsdorf – Brandenburger SC 05
SV Schwarz-Rot Neustadt – FSV Optik Rathenow
SC Oberhavel Velten – RSV Eintracht 1949
SV Victoria 1914 Templin – SV Zehdenick
Fortuna Babelsberg – FSV Bernau
Birkenwerder BC 08 – FV Preussen Eberswalde
FSV Babelsberg 74 – SV Falkensee-Finkenkrug
SG Einheit Zepernick – Oranienburger FC Eintracht 1901
FSV Veritas Wittenberge/Breese – TSG Einheit Bernau
TSV Chemie Premnitz – TuS 1896 Sachsenhausen
SV Eintracht Alt Ruppin – BSC Fortuna Glienicke
FC Schwedt 02 – SG Union Klosterfelde
SV Germania 90 Berge – BSG Stahl Brandenburg SG Phönix
Wildau FC – Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03
VfB Trebbin – SV Frankonia Wernsdorf
BSC Preußen 07 – FC Energie Cottbus
SV Döbern – SV Grün-Weiß Lübben
SG Burg – SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde
SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz – FSV Union Fürstenwalde
VfB Hohenleipisch 1912 – SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf
MTV Wünsdorf 1920 – VfB Krieschow 1921
SV Blau-Weiss Markendorf – Werderaner FC Viktoria 1920
1. FC Guben – FC Eisenhüttenstadt
Breesener SV Guben – Nord SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen
FSV "Glückauf" Brieske/Senftenberg – Ludwigsfelder FC
SV Germania Peickwitz – SV Victoria Seelow
FV Blau-Weiß 90 Briesen/Mark – 1. FC Frankfurt (Oder)
SG Großziethen – FSV 63 Luckenwalde
FV Erkner 1920 – SV Germania 90 Schöneiche