Der Pokal-Gegner für den 1. FC Union Berlin steht fest: In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der FCU auf den Chemnitzer FC aus der Regionalliga Nordost. Ex-Weltmeister Kevin Großkeutz und DFB-Vizepräsident Peter Frymuth bescherten den „Eisernen“ das Auswärtsspiel in Sachsen.
Gespielt wird die 1. Runde vom 29. Juli bis zum 1. August. Einzige Ausnahmen: Weil am 30. Juli Meister Bayern München und der DFB-Pokalsieger RB Leipzig um den Supercup spielen, tragen diese beiden Mannschaften ihre Erstrundenpartien erst am 30./31. August aus.

Union Berlin ist Favorit beim Chemnitzer FC

Nach dem zurückliegenden Vormarsch bis in das Pokal-Halbfinale mit dem bitteren Aus bei RB Leipzig (1:2) ist Union nun natürlich klarer Favorit gegen Chemnitz. Allerdings droht Stolper-Gefahr. Unter dem neuen Trainer Christian Tiffert hat der Chemnitzer FC in der Fußball-Regionalliga Nordost eine starke Rückrunde gespielt.
Dabei blieb der CFC 15 Spiele lang ungeschlagen. Das letzte Pflichtspiel beim Chemnitzer FC bestritt Union Berlin vor 18 Jahren. Am 23. Oktober 2004 gab es eine 0:1-Niederlage.
Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profisport beim 1. FC Union, kommentiert das Duell gegen Chemnitz so: „Es ist ein interessantes Los gegen einen spannenden Verein mit sehr euphorischen Fans. Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass es bereits in der 1. Runde Überraschungen gab. Die wollen wir natürlich vermeiden.“

Im DFB-Pokal geht es um viel Geld für die Eisernen

Für Union Berlin geht es dabei auch um viel Geld. In der Vorsaison hatten die Berliner aus der Zentralvermarktung vom DFB mehr als zwei Millionen Euro bekommen. Die Prämien waren wegen der Corona-Pandemie um 20 Prozent gekürzt worden. In der Vorsaison hatten alle Erstrunden-Teilnehmer 128.757 Euro kassiert. Dieser Betrag war wegen der Corona-Pandemie um 20 Prozent gekürzt worden. Für den Einzug in die zweite Runde gab es 257.514 Euro.