Eine Halbzeit lang hielt die Oberligaelf des BSC Süd 05 beim Regionalligisten FC Energie Cottbus gut mit. Obwohl die Lausitzer mehr Spielanteile hatten stand die von Marko Rademacher gut organisierte Abwehrreihe sicher und die auf das Tor kommenden Bälle meisterte der diesmal im Tor stehende Ex-Cottbuser Schlussmann Tim Stawecki.

Lange Zeit die Null gehalten

Beinah wären die Brandenburger in Führung gegangen, denn ein aus 35 Meter geschossener Freistoß von Rademacher konnte der Cottbuser Torhüter Elias Bethke gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken (26.). BSC-Trainer Mario Block konnte erstmals wieder die aus Kanada zurück gekommenen Brüder Barsalona einsetzen, musste jedoch auch auf Wessel, Müller und Koussi verzichten. Fast schien es als könnten die Nullfünfer das Unentschieden bis in die Pause retten, als die Lausitzer in der 38. und 44. Minute noch zweimal trafen. Jeweils konnten Eingaben von der linken Seite nicht verhindert werden, die die Gastgeber eiskalt zur 2:0-Pausenführung nutzten.

Knüppeldick nach der Pause

Nach dem Wechsel schienen die Brandenburger zeitweise nicht mehr auf dem Platz zu sein. Niemand war in der Lage das Spiel zu ordnen und so erzielten die Platzherren binnen zwanzig Minuten weitere sechs Treffer. Danach kehrte wieder etwas Stabilität in die Reihen der Mannschaft von Trainer Mario Block, der dann auch gleich mehrmals auswechselte und mit Tizian Lück, Lennard Köhn und Afonso Gloire den Youngstern die Möglichkeit gab sich zu präsentieren. Allerdings änderte dies nichts mehr an der deutlichen Überlegenheit des Regionalligisten, der dann durch einen in der 87. Minute verwandelten Foulstrafstoß den 9:0-Endstand erzielte.

Weiter im Neuaufbau

Man sah der Mannschaft von Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz an, dass sie schon deutlichen Trainingsvorsprung hat und eine eingespielte Mannschaft ist, während sich die Nullfünfer nach knapp zwei Wochen Training weiterhin im Neuaufbau befindet.