Mit dem TuS 1896 Sachsenhausen hatte der SV Zehdenick 1920 Anfang Oktober noch ein Top-Team der Brandenburgliga bezwingen können. Seither setzte es jedoch drei Niederlagen am Stück. Auch gegen Teams aus der unteren Tabellenregion. Und auf der Suche nach Gründen für die Niederlagenserie ist der SVZ nun wohl fündig geworden. „Ich bin schuld“, sagt ein enttäuschter Ronny Erdmann. Und der Manager des SVZ scheint den kleinen Abwärtstrend tatsächlich auf seine Kappe nehmen zu müssen.

Mit Glücksstein ein perfekter Lauf

„Meine Tochter hatte mir zu Saisonbeginn einen Glücksstein geschenkt, den ich jedes Spiel dabei hatte“, sagt Erdmann. Bis auf ein 1:6 beim 1. FC Frankfurt, der Manager war nicht mit zur Auswärtspartie gereist und der Stein damit nicht am Spielfeldrand, tat das Souvenir zum Saisonstart immer das, was es sollte. Glück und vor allem Punkte bringen. Erdmanns Problem ist jedoch, „dass ich den Stein seit gut drei Wochen nicht mehr finde. Und seither verlieren wir.“
Aus diesem Grund hat Zehdenicks Manager in den kommenden Tagen ordentlich zu tun. Am Sonnabend tritt der SVZ bei der SG Union Klosterfelde an. Die Zeit läuft – für Erdmann und das Team. „Ich werde das ganze Haus auf den Kopf stellen und den Stein suchen, damit wir wieder zurückkommen“, verspricht er. Und vielleicht ist der Zehdenicker dem Glücksbringer ja dichter als er glaubt.

Petershagen äußerst stark

Denn trotz des 0:3 zuletzt gegen einen starken Kontrahenten Petershagen/Eggersdorf sah vor allem SVZ-Trainer Daniel Runge viel Gutes. Die zahlreichen Ausfälle hatten zwar nicht aufgefangen werden können, doch das Team zeigte Moral und viel kämpferische Einstellung. So funktioniere es mit der sportlichen Wende. Und wenn dann Manager Ronny Erdmann auch noch seine Suche erfolgreich abschließen sollte, dann wohl ganz sicher.
„Ich glaube an die Jungs und bin sehr stolz darauf, was bisher erreicht wurde“, sagt der Manager. „Die Mannschaft wird uns wieder verzaubern, wenn sie zurück in der Spur ist. Jeder Spieler arbeitet hart daran.“